Zu unserem ersten Hochzeitstag habe ich Petra eine kleine Überaschung bereitet. Ich habe für uns beide Tickets für den Halunder Jet besorgt. Mit der super schnellen Katamaran Fähre ging es dann früh morgens von den Landungsbrücken aus über Wedel und Cuxhaven nach Helgoland. Die mehrstündige Fahrt haben wir schön mit lesen, fotografieren, Kaffee trinken und Naturschauen verbracht.
Nachdem wir bei echtem Schmuddelwetter in Hamburg abgelegt hatten, konnten wir beim Anlegen schon die Inselsonne genießen. Über Stock und Stein ging es dann vom Unterland über die Treppen aufs Oberland und dann hin zur Langen Anna. Lummen anschauen, Inselschafe beim Klippensteigen bewundern und einen sehr leckeren Mittagstisch mit Alsterwasser im Sonnenschein genießen.
Flux noch ein bisschen Schnappex für zu Hause eingepackt und nach ein wenig Entspannung am Strand, ging es auch schon wieder zurück Richtung Hamburg-Ciddy. Vom Heck aus konnten wir dann noch wunderbar den Sonnenuntergang genießen, während wir in den Hamburger Hafen einfuhren.
Zur Abrundung des gelungenen Tages sind wir dann noch mit der Hafenfähre zum Alten Lotsenhaus gefahren und haben dort ein perfektes Dinner eingenommen. Eine Kellnerin konnte sich sogar noch an die Braut von vor einem Jahr erinnern!
Seit ein paar Wochen wohnt der Daniel jetzt in seiner neuen Wohnung direkt aufm Kiez. Was jetzt kaum jemand glauben mag, zu seiner Wohnung gehört auch ein kleiner Vorgarten. Peter und ich haben es uns zur Aufgabe gemacht, diesen zu bewirtschaften. Gartenarbeit ist schon entspannend. Leider gibt es keine "Vorher-Bilder" sonst würde man ganz deutlich sehen, was wir in so kurzer Zeit geschafft haben. Der Garten war nämlich voll mit Unrat, Brennnesseln und Girscht. Aber die ersten Pflanzen wachsen, tragen bereits die ersten Früchte und auf die Ernte müssen wir wohl nicht mehr lange warten. Und am schönsten ist sowieso das Grillen auf der Terasse....
Am Freitag hat sich das Millerntor mal wieder von seiner besten Seite gezeigt. Petra hatte mich zum Freundschaftsspiel FC St.-Pauli gegen Bayer 04 Leverkusen eingeladen und wir hatten zwei schöne Sitzplätze auf im Block 1 der uralten Gegengeraden. Die Sonne brannte und das kühle Bierchen schmeckte sehr gut, besonders als Gerald das 1 zu 0 in der ersten Halbzeit schoss!
Man merkte aber, dass es nur ein Freundschaftsspiel war. Die Nordtribüne ganz zu und die neue Tribüne ist auch immer noch im Bau, so dass die Stimmung zwar gut, aber nicht so toll wie sonst war. Besonders nach dem 1 zu 1 durch Helmes plätscherte das Spiel so ein bisschen dahin.
Eine besonders nette Szene gab es noch nach Abpfiff, als Schulz mit seinen beiden kleinen Kindern noch auf dem Feld ein wenig gekickt hat. Es war sicherlich noch die Hälfte der Besucher da und alle haben den Kleinen zugejubelt und als sie es endlich nach ca. 10 Minuten geschafft hatten das Runde ins Eckige zu "hauen", gab es sogar noch mal eine Torhymne! Super witzig das Ganze!
Glück hatten wir auch mit dem Wetter, es war zwar etwas frisch an der Küste, aber dafür gab es den ganzen Tag lang Sonne pur! Petra hat sich natürlich gleich einen fetten Sonnenbrand an den Unterschenkeln eingefangen (die doofe Kuh...)! Wir konnten uns die Zeit mit planschen, Frisbee spielen, Bombe werfen, lesen und Vino trinken sehr gut bei Laune halten!
Das Essen war wie immer super, sowohl a la Carte, als auch das Buffet ließen keine Wünsche offen. Mittags am Strand dann noch eine Currywurst mit Pommes, was will man mehr?!
Auch wenn es gegen Spanien nicht gereicht hat, so hatten wir beim Spiel davor, Deutschlang gegen Argentinien, viel Spass bei einer feisten Grillparty in unserer Wohnung. Da leider niemand das Ergebnis richtig getippt hatte, konnten sich Daniel und Anne den Tip-Pott auf Grund der gleichen Tordifferenz teilen!
Nach dem gloreichen Sieg ging es noch aufs Schulterblatt, dass mal wieder für die feiernden Menschenmassen gesperrt wurde!
Fast fünf Tage Hurricane Festival liegen hinter uns. Petra und ich sind mit meinen Kollegen Jörg und Fabian von Blau am Donnerstag Nachmittag zum Ausnahmezustand nach Scheeßel gefahren und erst am Montag Morgen wieder in die Zivilisation zurück gekehrt.
Nachdem wir am Mittwoch bereits allerhand Proviant und nützliches Zeug zum Campen beim Real besorgt hatten, ging es am Donnerstag gleich nach der Arbeit mit gepackten Sachen los zum Festival. Schwer bepackt mussten wir unser Zeug vom entlegensten Parkplatz auf den Campingplatz schleppen. Der Wahnsinn, was dort schon einen Tag vor dem Start los so ist... Erst nach etlichen Anläufen konnten wir endlich einen Platz für unsere Zelte finden, die dann auch relativ schell aufgebaut waren, so dass wir den ersten Abend mit Grillen, Bierchen und Sonnenschein genießen konnten.
Am Freitag war es leider schon wieder vorbei mit gutem Wetter, zum Glück hatte Jörg noch einen Pavillon beim Baumarkt besorgt, auch wenn man fast alles auch vor Ort bei helgaa kaufen konnte. Die gute Laune verflog auch nicht nach der Niederlage der Deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien (die mit ohne schöne Adverbien). Neben ordentlich Grillfleisch gab es abends auch noch die Beatsteaks zu genießen, die viel gute Laune verbreitet haben.
Zum Frühstück gab es jeden Morgen French Toast aus dem Campingkocher, was einen nach so kalten Nächten sehr schnell wieder auf die Beine gebracht hat. Dazu einen instant Kaffee und die coulinarischen Bedürfnisse waren befriedigt. Nachdem wir ein paar Runden Karten gespielt haben, sind wir auch noch zu den Konzerten von Skunk Anansie und Jack Johnson. Ganz im Gegensatz zum Tagestrend, gab es bei Jacks Konzert auch ein paar Sonnenstrahlen!
Die Stimmung auf dem Festivalgelände war teilweise sehr bizarr, so wundert es auch nicht, dass Sonntag Morgen unser Pavillon spurlos verschwunden war! Auch bei unseren Nachbarn war nichts mehr zu erkennen von ihrem Doppel-Pavillon. Dabei waren wir so stolz, dass unsere Konstruktion bis dahin jeglicher Windböe standgehalten hatte. Es war wirklich beeindruckend zu sehen, welche wahnsinnigen Konstruktionen manche Hurricane-Gäste dabei hatten. Am Sonntag morgen beispielsweise wurde ich wach, weil eine Horde von ca. 100 Leuten um einen Bollerwagen mit riesigen Boxen tanzte, die eine unfassbare Lautstärke hatten...
Der Sonntag hatte aber noch mal ein paar Sonnenstunden für uns, so dass wir Katzenjammer bei allerfeinstem Festivalwetter genießen konnten und uns noch ein wenig auf dem großen Konzertgelände rumtreiben konten. Nachdem wir unsere letzten Bier und Grillreste vertilgt hatten, ging es auf zum letzten Konzertabend. Auf unserem Weg wurden wir auch noch von einem mächtigen Platzregen überrascht. Trotz des Matsches ging es auf zu Deichkind, Faithless und The Strokes. Letztere waren aber so langweilig, dass Petra und ich lieber The Bloody Beetroots Deathcrew 77 angesehen haben, extrem abgefahren... Die Entscheidung von Jörg und Fabian, sich The Prodigy anzusehen, war mit Sicherheit die bessere Alternative.
Nach einer kurzen Nacht hab ich dann die Truppe früh aus den Federn gescheucht, weil ich gemerkt hab, dass ich mich ein wenig erkältet hatte. Abbauen, Einpacken, Aufräumen und zum Auto schleppen waren bis 8 Uhr vollbracht und nach ein wenig Stau in der Rushhour konnte ich mich dann endlich in die warme Badewanne packen...
Petra und ich sind gesund und munter von unserem 10 tägigen Mallorca Urlaub zurück gekehrt. Nachdem in Spanien und auch auf den Balearen ein Tiefdruckgebiet mächtig gewütet hatte, zog mit uns zusammen der Sommer auf Malle ein. Ganz im Gegensatz zum Hamburger Schietwedder, hatten wir dort fast nur Sonnenschein und Temperaturen über 20 Grad. Nur am Abend wurde es wieder sehr frisch, warscheinlich weil das Mittelmeer noch arktische Temperaturen hatte... Wir haben uns deshalb abends mit Serveca, Vino und Sangria ein wenig Frostschutz eingetrichtert, damit wir trotzdem die wunderbaren Abende genießen konnten.
Für unseren Aufenthalt auf der Insel hatten wir uns schon vorher einen Kleinwagen bei centauro gemietet, der zu unserer Verzückung ein brandneuer, knubbeliger, azurblauer Ford KA war, den ich gleich beim ersten Einparkmanöver zerkratzt habe... Die VISA Card Nachforderung von 111,50 € erscheint mir gerechtfertigt :-/ Mit unserer Knutschkugel haben wir wunderbare Ausfahrten über die Insel gemacht, die uns zum Beispiel nach (Port) Andratx, Valdemossa, Cap Della, (Port) Soller und Palma geführt haben. Entlang der gut ausgebauten Küstenstraßen kann man über die Steilküste im Westen der Insel den atemberaubenden Blick über die Küste genießen und tolle Fotos schießen. Nur auf die wahnsinnigen Radfahrer muss man acht geben, die zu tausenden auf der Insel unterwegs sind und auch gerne mal mit einem Affenzahn durch enge Kurven heizen. Besonders sehenswert ist nach wie vor Palma. Die wunderbare Altstadt lädt einen zum Bummeln und Geldausgeben ein. Viele Gebäude sind oder werden liebevoll restauriert, auch wenn gerade eines während unseres Aufenthaltes in der Stadt auf Grund der Einsturzgefahr geräumt werden musste!
Überall auf der Insel kann man wunderbar essen gehen. "Menù del Dia" oder "Plata del Dia" zwischen 7,50 € und 12,50 € waren fast überall eine wahre Gaumenfreude zur Mittagszeit. Viel frischer Fisch oder geschmorte Gerichte aus dem Ofen haben uns auch beim Abendessen im Hotel sehr zugesagt. Wir wollten zwar ursprünglich auch mal auswärts ein abendliches Dinner zu uns nehmen, aber das Buffet im Hotel war einfach zu gut und abwechslungsreich!
Trotz des guten Wetters war das Mittelmeer noch ganz schön kalt, brrr, trotzdem bin ich mehrmals am Tag ins frische Nass gesprungen, auch jeden Morgen vor dem Frühstück. Damit erntete ich regelmäßig Kopfschütteln beim Personal, die mich wohl für einen Eisbären gehalten haben. Das Planschen hat mir besonders viel Spass gebracht, da es während unseres Aufenthalts auch noch richtig große Wellen gab und in Paguera sogar einige Wellenreiter ihr Glück versucht haben, außergewöhnlich fürs Mittelmeer! Petras Ambitionen in Sachen Badeurlaub haben sich auf das Strandfeeling beschränkt. Meerwasser kam lediglich an ihre Füße und das auch nur wenns sein musste. Noch nicht mal dem Pool auf dem Hoteldach hat sie einen Besuch abgestattet...
lange ersehnt und dann war es endlich soweit. am 29.03., unserem 1. urlaubstag, haben peter und ich uns in die colorline arena begeben um dem konzert von jan delay zu lauschen. und der weite weg hat sich geloht!!! über 2 stunden pure gute laune, lautes mitsingen, klatschen und rumspringen. wer das nicht erlebt hat, hat wirklich was verpasst, den jan war nicht allein dar, er hatte auch das bo, d-flame und udo lindenberg im gepäck.
Am vorletzten Sonntag waren Petra und ich zusammen mit Casi und Vonnsi im Vollplaybacktheather. Wir hatten den beiden die Karten zu Weihnachten geschenkt und nun war es endlich so weit: ein Fall für TKKG - "Das Paket mit dem Totenkopf"
Nachdem Petra und ich Vormittag den Sieg von St. Pauli im Knust bewundern konnten, ging es später ganz ohne Ausschreitungen Rostocker Fans Richtung Große Freiheit 36. Auf dem Weg haben wir noch einen feisten Happen beim Rocco eingeworfen.
Das Vollplaybacktheather war wirklich super lustig. Wir konnten zwar nur noch einen Stehplatz auf dem Rang ergattern, konnten aber super sehen. Die Stimmung war hervorrangend und die Vorstellung der Hammer! Sehr zu empfehlen!
Da demnächst Ostern vor der Tür steht und wir endlich mal wieder etwas Farbe in das relativ triste hamburger Grau in Grau bringen wollen, haben wir heute fleißig Ostereier gefärbt. Peter hat schon vor dem Frühstück mit dem Eier auspusten begonnen, so dass wir dann lecker French Toast frühstücken konnten. Einige Eier haben das Auspusten jedoch nicht heil überstanden, andere waren schon beim Transport von Lidl nach Hause kaputt gegangen...Am Ende sind 6 lustige ausgepustete betupfte und 4 hartgekochte Eier (die gehen nicht so leicht kaputt) aus unserer Färbeaktion hervorgegangen. Hübsch aufgehängt an unseren Kirschzweigen, an denen man schon die ersten Blüten bewundern kann. Wieder ein Stück Frühling mehr auf der Schanze!
Heute wurde auf dem Schröderschen Balkon offiziell der Frühling willkommen geheißen. Bei leicht bewölktem Himmel und 10 Grad haben wir unsere Blumenkästen auf forderman gebracht und Frühlingsblüher gepflanzt. Ein paar Kräuter durften dabei natürlich auch nicht fehlen. Jetzt fehlt nur noch der neue Gasgrill, dann kann auch der Sommer kommen!
Am Samstag Morgen sind Petra und ich zeitig in Richtung Bonn aufgebrochen. Mit unseren 66€ Quer-Durch-Deutschland-Tickets vom Lidl im Handgepäck gings mit dem IC von Hamburg Dammtor aus über Bremen und Köln zum Bundesdorf Bonn. Obwohl die DB mal wieder die Wagenreihenfolge geändert, einen Wagen überhaupt nicht angehängt und die Sitzplatzreservierungen vertauscht hatte, gelangten wir nahezu problemlos an unseren Zielort. Da sich diesmal auch kein "Flugadler" in der Oberleitung verfing, kamen wir auch fast pünktlich an und wurden freudig von Mutter Ria und Tante Ella in Empfang genommen.
Nachdem wir unser Gepäck im Iltis-Hotel aka IBIS abgeladen hatten, ging's auf zu einem kleinen Stadtbummel. Wir wollten schließlich noch ein kleines, nachträgliches Geburtstagsgeschenk für Petra besorgen. Leider waren wir bei der Suche nach einer lustigen, bunten Schutzhülle für den Petras neuen Eee PC nicht fündig. Die Markenhersteller verschlafen mal wieder den Trend, so dass man sich wohl nur im Internet mit so etwas ausstatten kann.
Im Anschluss an unseren Stadtbummel haben wir uns dann im "Zum Gequetschten" niedergelassen um uns ein wenig zu stärken. Bei Schnitzel, Cordon Bleu und Pommes gab es dann auch schon das erste Kölsch des Tages, auf das noch so einige folgen sollten... Kurz nach uns stieß auch noch der Däd zu uns, der sich beim Gedanken an eine saftige Schweinzhaxe im Brauhaus nicht lumpen ließ und sich von seiner Olympia-Couch erhoben hatte. Zu seinem Pech wurde die Küche aber gleich nach unserer Bestellung geschlossen und nachdem wir unsere letzte Pommes verdrückt hatten wurden auch schon die Tische weggeräumt - Karnevalsvorbereitungen im Zum Gequetschten. Petra und ich haben dies zum Anlass genommen und uns noch mal ins Hotel begeben um unsere Piraten- und Marienkäferkostüme anzupröhlen. Nach unserer Rückkehr hatte sich die Gruppe auch schon vergrößert und es wurde standesgemäß bis spät in den Abend bei rheinischen Karnevalsliedern mitgesungen und geschunkelt.
Am heiligen Sonntag haben wir gemütlich bei den Elterntieren in der Lessingstraße gefrühstückt und anschließend einen wunderbaren Winterspaziergang durch den Bonner Neuschnee gemacht. Den Venusberg hinauf ging es durch den Wald bis zum Dorinth-Hotel, wo wir uns bei einem sehr leckeren Milchkaffee aufwärmen konnten. Von dort aus ging es dann auf direktem Weg über Bonns vereiste Straßen zurück - was für eine Rutschpartie! Abends haben wir uns dann noch gemütlich im Café Blau einer Bonner Studentenkneipe ein Betthupferl genehmigt.
Der Rosenmontag wurde wieder durch einen strammen Marsch eingeleitet. Vom IBIS ging es diesmal zu Fuß durch die Bonner Altstadt, am Münster vorbei Richtung Südstadt zur Lessingstraße. Nach 40 Minuten Spaziergang hatten wir uns das Frühstück schon redlich verdient. Mittags haben wir uns dann wieder verkleidet und sind zum Rathaus gegangen um uns dort den Bonner Rosenmontagszug anzuschauen. In diesem Jahr war es so kalt und glatt auf den Straßen, dass die Wagen nicht von Pferden sondern von Autos gezogen wurden. Wir haben uns aber warme Gedanken gemacht und nach den 3 Piccolos war auch die Stimmung super! Nach 2 Stunden Kamelle, Büttzje und Strüssje waren die Füße so kalt, dass wir uns nur kurz Em Höttche aufwärmen wollten. Nach und nach kamen allerdings immer mehr Bekannte vorbei und es gab auch schon wieder die ersten Kölsch. Der DJ hat sehr schöne Karnevalsmusik aufgelegt und die Stimmung war so gut, dass wir den ganzen Nachmittag dort verbracht haben. Da wir Abends noch mit meiner Patentante Renate und ihrem Würfelchen in Bad Godesberg beim Italiener Valtellino verabredet waren, mussten wir unsere lustige Runde verlassen und sind in voller Montur mit dem Bus nach Godesberg gegondelt. Dort haben wir dann noch einen sehr schönen Abend mit Pizza, Pasta und Zabaione verlebt.
Petra hatte am Freitag Geburtstag und in diesem Jahr hab ich mal den Baschtlwaschtl raushängen lassen und mich so richtig ins Zeug gelegt! Ein authentisches Stück Schanze hängt jetzt bei uns an der Wand. Selbst hergestellt aus einem mehreren Zentimeter dicken, selbst von der Schanze geklaubtem Block Plakate, der ca. 2 x 1 Meter misst. Unter dieses Papier-Monsters habe ich einen selbst zusammengebauten Keilrahmen geschraubt und genagelt, so dass man es wie ein Bild an die Wand hängen kann. Ich habe dann auch noch eine Lage selbst besorgte "frische" Plakate mit Tapetenkleister drauf gepappt. Unter anderem auch noch Plakate von der Knust-Blau-St-Pauli-9-Cent-Bier-Aktion!
Am letzten Wochenende haben Petra und ich uns endlich auf die Alster gewagt. Leider gab es noch kein GO von der Stadt, so dass es kein offizielles Alstervergnügen mit Buden und Konsorten gab. Trotzdem haben sich jede menge Leute eingefunden um sich ein Bild von den Eismassen zu machen. Da es zwischendurch schon ein wenig getaut hatte, waren Eis und Schnee schon verschmolzen, Eislaufen konnte man sich deshalb schenken.
Vielleicht klappt es ja nächste Woche mit einer richtigen Party auf der Alster!
Nicht nur der FC St.-Pauli hat heute 1:0 im Millerntor-Stadion gegen Aachen gewonnen, auch Petra war heute eine Gewinnerin! Sie hat nämlich bei der Gewinnspiel-Aktion von blau.de im Knust den 9-Cent-Bier-Topf gewonnen. Im Knust kann man nämlich seit letzter Woche nach jedem Tor von Pauli 9 Minuten lang ein Bier für 9 Cent trinken. Das Geld wird gesammelt und anschließend verlost. Wer den Endstand des Spiels richtig auf den Blau-Bierdeckeln eingetragen hat, nimmt an der Verlosung teil. Da es dieses mal bei einem einzigen Tor blieb, gab es sagenhafte 8,59 € und ein Blau-Startpaket zu gewinnen. Immerhin zwei Leute hatten heute richtig getippt. Trotz der 50-50-Chance wurde Petra nicht ausgelost (Ich vermute Schiebung der Blau-Mitarbeiter - Anne, da sprechen wir noch mal drüber!). Allerdings war der glückliche Gewinner nicht anwesend, oder er wollte nicht so viel Kleingeld haben, so dass Petra sich doch noch freuen konnte!
Am Sonntag war der Schnneesturm Daisy in Norddeutschland voll im Gange. Der perfekte Termin um von Hamburg nach Eckernförde zur Taufe meiner Nichte Marie zu fahren! Auf der Autobahn ging es eigentlich ganz gut, mit Tempo 80 auf der rechten Spuhr ging es zügig voran. Als wir dann in Rendsburg auf die Landstraße abgebogen sind, fing der Spaß dann erst so richtig an. Meterhohe Schneeverwehungen und richtig schön glatte Straßen, ein Fest für jeden Autofahrer!
Trotz der wiedrigen Umstände sind wir fast pünktlich zum Taufgottesdienst in der Borbyer Kirche aufgetaucht. Der junge Pastor hat einen sehr schönen, kurzen Gottesdienst gemacht, da bringt Kirche fast Spaß.
Anschließend ging es mit der Familie in einem kleinen Auto-Konvoi Richtung Rendsburg, wo wir uns dann den Bauch mit allerlei Antipasti und Pasta vollgeschlagen haben. Bei einem winterlichen Verdauungsspatziergang durch den Schnee entlang der Eider wurde dann Platz geschaffen für Kaffee und Kuchen....
Am Samstag sind Petra und ich pünktlich aufgestanden und haben uns nach einem kleinen Frühstück auf den Weg nach Lübeck gemacht. Dort waren wir zur Einweihungsparty von Klaas und Iris eingeladen. Die beiden wohnen jetzt schon seit ein paar Monaten in Lübeck und haben ihre Altbauwohnung sehr gemütlich eingerichtet. Die Wohnung hat eine große Terrasse, auf der man im Sommer sicherlich wunderbare Grillparties feiern kann! Die beiden Gastgeber hatten für ihre Gäste allerhand vorbereitet. Es gab viele selbstgemachte Leckereien, von gebeiztem Lachs bis hin zu Schokoladenpudding. Jammi!
Anschließend sind wir zwei noch ein wenig durch Lübecks Innenstadt getingelt. Dort haben wir noch ein Geburtstagsgeschenk für Marie und einen paar Sachen für mich aus einem sehr netten Surfshop ergattert.
Als guten Vorsatz für das Jahr 2010 habe ich mir vorgenommen technische Artikel zu schreiben und diese zu veröffentlichen. Da ich uschis blog für mich einen Tagebuchcharakter hat, möchte ich es nicht weiter mit nerdigen Artikel vollmüllen.