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30.12.2011

Weihnachten in Hamburg

In diesem Jahr hatten wir uns dafür entschieden, den Heiligabend in Hamburg zu verbringen. Damit wir nicht ganz alleine feiern mussten, haben wir uns Casi und Vonnsi eingeladen, die gerade am Abend vorher von den Kanaren nach Hamburg zurück geflogen kamen. Frisch erholt konnten sie dann gemeinsam mit uns einen kulinarischen, sportlichen und feucht-fröhlichen Heiligabend verbringen.

Petra und ich hatten nämlich schon am Tag vorher mit den Vorbereitungen für unser 5-Gänge-Menü begonnen. Für die Vorsuppe und das Vitello-Tonnato wurde schon ein mega Stück Kalbfleisch in Suppengemüse gekocht. Als Einlage gabs noch ein paar Stücke vom Fleisch, ein wenig Suppengrün und Griesklößchen.
Aus dem abgekochten Fleisch wurden dann dünne Streifen aufgeschnitten, auf die dann noch die Thunfischcreme, Anchovis und Kapern für einen extrafeisten Geschmack kamen.
Der leichte Zwischengang bestand aus Feldsalat mit einem "Stückchen" Ziegenfrischkäse mit Honig und Thymian, dazu selbst gebackenes Brot.
Für das scharf gebratene Rinderfilet musste noch eine Soße gezaubert werden, bei der Suppengemüse richtig schön angebraten wurde und dann mit Wein und Rinderbouilon abgelöscht. Zusammen mit ein paar Litern Wasser ein paar Stunden kochen lassen und nach dem Abseilen noch mal ein paar Stunden einreduzieren lassen. Zum Schluss noch ein Stück Bitterschokolade rein, die perfekte dunkle Soße! Da Petra kein großer Fan von Rindfleisch ist, hat sie gefülltes Hähnchenbrustfilet bekommen, das mit Büffelmozzarella, Basilikum und getrockneten Tomaten verfeinert und in Speck gewickelt wurde.
Den Nachtisch, eine Himbeer-Tiramisu, konnte man auch sehr schön vorbereiten, so dass sich das Himbeer-Aroma gut mit dem Himbeer-Geist im Löffelbisquit verteilen konnte.

Insgesammt waren wir 5 Stunden mit Essen beschäftigt, da wir uns zwischen den Gängen immer mit Geschenke auspacken und Wii spielen ein wenig Platz im Magen verschaffen konnten.

Nachdem wir um kurz nach ein Uhr schon fast den ganzen Vorrat an Martini, Rhababsi, Cremon, Weiß- und Rotwein verputzt hatten, wurde es zeit Abschied zu nehmen und ins wohlverdienten Fresskoma zu verfallen...


Weihnachten 2011

10.09.2011

København, Danmark

Leider ist meine Sommerpause in diesem Monat zu Ende gegangen. Drei wunderbare Monate Ausspannen, Weiterbilden und Faulenzen liegen hinter mir. Zum Abschluss dieser schönen Zeit hatte Petra auch noch eine Woche Urlaub und wir haben uns für ein Paar Tage nach Kopenhagen abgesetzt. Mit dem EuroCity 30 der Deutschen Bahn kommt man binnen 4,5 Stunden sehr geschmeidig von Hamburg HBF nach København H und zwischendurch noch eine nette Überfahrt mit der Fähre über die Ostsee, auf der man Duty-Free-Shopping betreiben kann.

In Dänemarks Hauptstadt hatten wir uns das Hotel CPH-Living ausgeguckt, was wir mal wieder bei HolidayCheck gefunden hatten. Allein dieser zum Hotel umfunktionierte Schlepper war schon eine Reise wert, denn man hatte von seiner Anlegestelle in Christianshavn einen wunderbaren Blick auf die Stadt mit der Königlichen Bibliothek (dem schwarzen Diamant) direkt gegenüber.

Von unserem Lager aus, waren wir in wenigen Minuten in der Innenstadt, in Christianshavn oder Christiania. Dies haben wir auch trotz des wechselhaften Wetters gut genutzt und kamen Abends mit qualmenden Füßen wieder in unserem Hotel an. Die Zeit haben wir uns gut zwischen Sight-Seeing, Shopping und Schnabulieren aufgeteilt. Auch wenn das Essengehen dort ganz schön teuer ist, so ist die Qualität der Sachen beachtlich und es gibt üppige Blondinen Portionen.

Zum Abschluss haben wir uns am Dienstag noch die Carlsberg Brauerei angesehen und uns für die Heimfahrt mit Smørebrød eingedeckt. Dann hieß es um kurz vor 5 "Adieu kleine Meerjungfrau!"

Kopenhagen

09.06.2011

Im Tal des Königs

Anfang Mai sind Petra und ich für knapp zwei Wochen nach Portugal geflogen. Wie immer hatten wir uns dort ein Auto für die Zeit gemietet, damit wir von unserer Heimatbasis Lagoa aus die Algarveküste erkunden konnten.

Wir hatten mal wieder richtig Schwein mit dem Wetter, so dass es fast die ganze Zeit über schön Sonnig war und wir immer wieder einen traumhaften Sonnenuntergang von unserem Balkon aus beobachten konnten.

Unser Hotel lag ein wenig außerhalb von Lagoa (Lagoa selbst liegt ein wenig im Hinterland zwischen Portimao und Faro) im Valle d'el Rei auf einem kleinen Hügel, von wo aus man über weite Teile der Küste bis zum Wasser blicken konnte. Nachts konnte man sogar die Lichter von Portimao und Lagos leuchten sehen.
Das Hotel und die gesammte Anlage waren sehr schön gepflegt und hergerichtet. Im Hoteleigenen Restaurant konnte man wunderbar speisen, wir waren allerdings nur ab und zu da, weil wir uns extra nur Frühstück geordert hatten, damit wir Abends in Ruhe ausserhalb Essen gehen konnten. Gleich in Hotelnähe gab es auch noch ein nettes Restaurant, die Brasserie Rosal, die von jungen Deutschen betrieben wurde und hervorragendes Essen zu bieten hatte.

Unsere Touren mit unserem Mitsubishi Colt haben uns von Faro bis hin nach Sagres in fast alle netten Ecken der Küste gebracht und auch im Hinterland haben wir uns ein wenig umgeschaut. Die Quellen in Alte waren wirklich eine schöne idyllische Abwechslung zur teilweise brachialen Gewalt der Steilküsten des Atlantiks.

Da sich auf dem Atlantik immer wieder Tiefdruckgebiete rumtrieben hatten wir teilweise mehrere Meter hohe Wellen, so dass man sich garnicht erst ins kalte Wasser getraut hat.
An unserem Abreisetag zog dann eine dieser Gewitterfronten über den Flughafen und sorgte dafür, dass es lieterweise durchs Flughafendach regnete und außerdem unser Flug um mehrere Stunden verschoben werden musste, weil keine Maschine mehr starten oder landen konnte...

Algarve

17.04.2011

Ostseebad Binz

Am letzten Wochenende haben Petra und ich uns ein paar Wellnesstage in Binz auf Rügen gegönnt. Endlich konnten wir unseren Gutschein für das Cerês Hotel einlösen, den wir zu unserer Hochzeit von meinen Geschwistern geschenkt bekommen hatten.

Am Samstag ging es mittags bei strahlendem Wetter mit "Pfote" auf in Richtung Lübek, Rostock, Stralsund und dann ab nach Binz auf Rügen. Das Cerês Hotel liegt direkt an der Strandpromenade in Binz, mit einem wunderbaren Blick auf Ostsee und Seebrücke. Das Hotel gehört zur Kette der Design-Hotels und ist mit einem sehr schönen Wellness-Bereich ausgestattet, in dem Petra und ich uns Nachmittags von unseren Strand-Spaziergängen erholen konnten.

Mit dem Wetter hatten wir extrem viel Glück, so dass wir fast die ganze Zeit Sonnenschein hatten. Auf einereinen Bootstour konnten wir entspannt auf Deck in der Sonne sitzen, auch wenn der Wind ganz schön kräftig blies. Dabei haben wir die Kreidefelsen und die riesige Ruine Prora bestaunt. Danach konnte Petra wieder ihrer neuen Lieblingsbeschäftigung, dem Bernsteinsammeln, nachgehen.

Abends haben wir uns dann in einem der zahlreichen Restaurants in Binz verköstigen lassen. Der Service und das Essen waren sowohl im Strandcafe, als auch im Weltenbummler sehr angenehm.

BinzRügen

03.01.2011

Rock'n'Roll Sylvester Boarding

In diesem Jahr waren Petra und ich zu den Feiertagen ganz schön viel unterwegs. Über Weihnachten haben wir es uns im Rheinland bei meinen Eltern gut gehen lassen und sind dann am 2. Weihnachtstag gen Österreich aufgebrochen.

Nach einer guten Tour mit dem MausMaus (TomTom für Mäuse) kamen wir fast staufrei im Zillertaler Mayrhofen bei unserem Haus Amor an. Wir wurden dort unfreundlich wie eh und jeh von der Ösi-Haus-Muddi empfangen und konnten unser großzügiges Appartment beziehen.

Spät am Abend kamen dann endlich Daniel und Jörg, unsere zwei Begleiter für den einwöchigen Ski-Urlaub und wir konnten noch mal eine verspätete Mini-Bescherung machen. Hallooooo Elchen!

Kurz vor unserer Ankunft im Zillertal hatte es noch ein wenig geschneit und das Wetter hatte auf lockere Bewölkung umgeschwenkt. Perfektes Boarding-Wetter! Sogar Petra hat sich für 3 Tage einen Skipass besorgt und uns mit ihrer Anwesenheit auf der Piste beglückt. So sind wir dann zu viert bei wundervollem Sonnenwetter über Knorren, Penken und Horberg gesaust und konnten Jörg bei seinen vielen Stürzen bewundern. Protektoren for the win!

Mayrhofen

Punschparty 2010

Kurz vor Weihnachten fand im Hause Schröder mal wieder eine Punschparty statt. Dieses mal mit doppelt so viel (10 Liter) selbstgebrautem Glühwein nach Muttis Familienrezept. Frisch gepresste Orangen, Orangenschale, Annanas, Zimtstangen, Nelken und vieles mehr machen den Rotwein zu einem schmackhaften Weihnachtstrunk. Vielen Dank an blau.de für das Bereitstellen des Glühwein-Kochers.

Damit die Gäste eine gute Grundlage für den ganzen Alkohol hatten, wurde von Petra und mir ein kleines Buffet mit Mini-Pizza, Lachs-Röllchen, Party-Baguette, Käse-Spieße und Parmesan-Plätzchen gezaubert. Bon Apetit!

PunschParty 2010

08.12.2010

oh das riecht gut

Da die Vorweihnachtszeit ja auch immer die Zeit der Plätzchen und des Gebäcks ist, haben wir (Agata, Daniel, Jörg, Peter und ich) den 1. Adventssonntag genutzt, um diverse kleine Köstlichkeiten zu zaubern. Das Teig anrühren, Ausrollen, Ausstechen, Backen und Verzieren hat mehrere Stunden in Anspruch genommen, aber es hat sich auch gelohnt. Und zur Stärkung gab es zwischendurch selbstgemachten Glühwein. Lecker!

Plätzchen backen

22.11.2010

Alle Jahre wieder...

...steht bereits jetzt unser St-Pauli-Tannenbaum in unserem Esszimmer. Ein paar Geschenke liegen auch schon unterm Baum. Herrlich!
Weitere diverse Weihnachtsmänner, Schneemänner und Engelchen bevölkern unsere Wohnung und pünktlich zum 1. Advent werden Plätzchen gebacken.
Oh du schöne Vorweihnachtszeit!
Weihnachtsdeko 2010

06.09.2010

Waldbreitbach an der Wied

Petra und ich hatten zu Weihnachten von meinen Schwiegereltern einen daydreams Gutschein geschenkt bekommen und wollten den Hotelaufenthalt mit einem Besuch bei meinen Eltern im Rheinland verbinden. Deshalb haben wir uns ein Hotel in der Nähe von Bonn gesucht und haben dabei das Hotel zur Post in Waldbreitbach an der Wied gefunden.

Das Hotel war sehr schön und ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen. Man ist direkt an der Wied, die naturbelassen durch den Westerwald plätschert. Von Breitbach aus ist man in wenigen Minuten in Linz am Rhein und nach kurzer Fahrt auch an der Mosel oder der Ahr. Auf dem Weg von der Autobahn nach Waldbreitbach kommt man übrigens auch bei "Alsau" vorbei :)

Die praktische Lage haben wir wunderbar genutzt um von Linz aus mit dem Schiffchen nach Bonn zu schippern, um meine Eltern zu besuchen und ein wenig zu shoppen.
Eine Tagestour an die Mosel haben wir genutzt um ein "bißchen" Wein in Cochem zu kosten und ein paar Fläschen mitzunehmen. Abends haben wir uns dann noch die Restsonne in Bad Neuenahr an der Ahr bei einem Bierchen auf den Pelz scheinen lassen.

In der ganzen Zeit haben wir ausnahmslos gut gespeist, besonders die abendlichen 3-Gänge-Menüs im Hotel zur Post waren sehr schmackhaft! Diese Woche müssen wir dann wohl dringend mal wieder zum Sport...

Waldbreitbach

17.08.2010

Helgoland zum Hochzeitstag

Zu unserem ersten Hochzeitstag habe ich Petra eine kleine Überaschung bereitet. Ich habe für uns beide Tickets für den Halunder Jet besorgt. Mit der super schnellen Katamaran Fähre ging es dann früh morgens von den Landungsbrücken aus über Wedel und Cuxhaven nach Helgoland. Die mehrstündige Fahrt haben wir schön mit lesen, fotografieren, Kaffee trinken und Naturschauen verbracht.

Nachdem wir bei echtem Schmuddelwetter in Hamburg abgelegt hatten, konnten wir beim Anlegen schon die Inselsonne genießen. Über Stock und Stein ging es dann vom Unterland über die Treppen aufs Oberland und dann hin zur Langen Anna. Lummen anschauen, Inselschafe beim Klippensteigen bewundern und einen sehr leckeren Mittagstisch mit Alsterwasser im Sonnenschein genießen.

Flux noch ein bisschen Schnappex für zu Hause eingepackt und nach ein wenig Entspannung am Strand, ging es auch schon wieder zurück Richtung Hamburg-Ciddy. Vom Heck aus konnten wir dann noch wunderbar den Sonnenuntergang genießen, während wir in den Hamburger Hafen einfuhren.

Zur Abrundung des gelungenen Tages sind wir dann noch mit der Hafenfähre zum Alten Lotsenhaus gefahren und haben dort ein perfektes Dinner eingenommen. Eine Kellnerin konnte sich sogar noch an die Braut von vor einem Jahr erinnern!

Helgoland

10.07.2010

Geburtstag feiern in St. Peter-Ording

Zum 70. Geburtstag meines Vaters hatte er die ganze Familie nach St. Peter-Ording ins Strandgut eingeladen, in dem Petra und ich auch schon unsere Flittertage verlebt hatten. Wir hatten sogar wieder das selbe Zimmer!

Glück hatten wir auch mit dem Wetter, es war zwar etwas frisch an der Küste, aber dafür gab es den ganzen Tag lang Sonne pur! Petra hat sich natürlich gleich einen fetten Sonnenbrand an den Unterschenkeln eingefangen (die doofe Kuh...)! Wir konnten uns die Zeit mit planschen, Frisbee spielen, Bombe werfen, lesen und Vino trinken sehr gut bei Laune halten!

Das Essen war wie immer super, sowohl a la Carte, als auch das Buffet ließen keine Wünsche offen. Mittags am Strand dann noch eine Currywurst mit Pommes, was will man mehr?!

Vielen Dank lieber Däd für die schönen Tage.

70. Geburtstag der Däd

Sieg gegen Argentinien

Auch wenn es gegen Spanien nicht gereicht hat, so hatten wir beim Spiel davor, Deutschlang gegen Argentinien, viel Spass bei einer feisten Grillparty in unserer Wohnung. Da leider niemand das Ergebnis richtig getippt hatte, konnten sich Daniel und Anne den Tip-Pott auf Grund der gleichen Tordifferenz teilen!

Nach dem gloreichen Sieg ging es noch aufs Schulterblatt, dass mal wieder für die feiernden Menschenmassen gesperrt wurde!

Sieg gegen Argentinien

20.05.2010

Vom (nicht) Baden auf Malle

Lange nichts mehr geschrieben...

Petra und ich sind gesund und munter von unserem 10 tägigen Mallorca Urlaub zurück gekehrt. Nachdem in Spanien und auch auf den Balearen ein Tiefdruckgebiet mächtig gewütet hatte, zog mit uns zusammen der Sommer auf Malle ein. Ganz im Gegensatz zum Hamburger Schietwedder, hatten wir dort fast nur Sonnenschein und Temperaturen über 20 Grad. Nur am Abend wurde es wieder sehr frisch, warscheinlich weil das Mittelmeer noch arktische Temperaturen hatte... Wir haben uns deshalb abends mit Serveca, Vino und Sangria ein wenig Frostschutz eingetrichtert, damit wir trotzdem die wunderbaren Abende genießen konnten.

Unser Hotel in Cala Fornells bei Paguera, oder Peguera wie es jetzt auf Katalanisch heißt, hatten wir uns schon im Winter bei Holidaycheck herausgesucht. Natürlich hab ich auch schon eine Bewertung geschrieben.

Für unseren Aufenthalt auf der Insel hatten wir uns schon vorher einen Kleinwagen bei centauro gemietet, der zu unserer Verzückung ein brandneuer, knubbeliger, azurblauer Ford KA war, den ich gleich beim ersten Einparkmanöver zerkratzt habe... Die VISA Card Nachforderung von 111,50 € erscheint mir gerechtfertigt :-/
Mit unserer Knutschkugel haben wir wunderbare Ausfahrten über die Insel gemacht, die uns zum Beispiel nach (Port) Andratx, Valdemossa, Cap Della, (Port) Soller und Palma geführt haben.
Entlang der gut ausgebauten Küstenstraßen kann man über die Steilküste im Westen der Insel den atemberaubenden Blick über die Küste genießen und tolle Fotos schießen. Nur auf die wahnsinnigen Radfahrer muss man acht geben, die zu tausenden auf der Insel unterwegs sind und auch gerne mal mit einem Affenzahn durch enge Kurven heizen.
Besonders sehenswert ist nach wie vor Palma. Die wunderbare Altstadt lädt einen zum Bummeln und Geldausgeben ein. Viele Gebäude sind oder werden liebevoll restauriert, auch wenn gerade eines während unseres Aufenthaltes in der Stadt auf Grund der Einsturzgefahr geräumt werden musste!

Überall auf der Insel kann man wunderbar essen gehen. "Menù del Dia" oder "Plata del Dia" zwischen 7,50 € und 12,50 € waren fast überall eine wahre Gaumenfreude zur Mittagszeit. Viel frischer Fisch oder geschmorte Gerichte aus dem Ofen haben uns auch beim Abendessen im Hotel sehr zugesagt. Wir wollten zwar ursprünglich auch mal auswärts ein abendliches Dinner zu uns nehmen, aber das Buffet im Hotel war einfach zu gut und abwechslungsreich!

Trotz des guten Wetters war das Mittelmeer noch ganz schön kalt, brrr, trotzdem bin ich mehrmals am Tag ins frische Nass gesprungen, auch jeden Morgen vor dem Frühstück. Damit erntete ich regelmäßig Kopfschütteln beim Personal, die mich wohl für einen Eisbären gehalten haben.
Das Planschen hat mir besonders viel Spass gebracht, da es während unseres Aufenthalts auch noch richtig große Wellen gab und in Paguera sogar einige Wellenreiter ihr Glück versucht haben, außergewöhnlich fürs Mittelmeer!
Petras Ambitionen in Sachen Badeurlaub haben sich auf das Strandfeeling beschränkt. Meerwasser kam lediglich an ihre Füße und das auch nur wenns sein musste. Noch nicht mal dem Pool auf dem Hoteldach hat sie einen Besuch abgestattet...

Malle 2010

16.02.2010

von Piraten und Mariechenkäfer

Am Samstag Morgen sind Petra und ich zeitig in Richtung Bonn aufgebrochen. Mit unseren 66€ Quer-Durch-Deutschland-Tickets vom Lidl im Handgepäck gings mit dem IC von Hamburg Dammtor aus über Bremen und Köln zum Bundesdorf Bonn. Obwohl die DB mal wieder die Wagenreihenfolge geändert, einen Wagen überhaupt nicht angehängt und die Sitzplatzreservierungen vertauscht hatte, gelangten wir nahezu problemlos an unseren Zielort. Da sich diesmal auch kein "Flugadler" in der Oberleitung verfing, kamen wir auch fast pünktlich an und wurden freudig von Mutter Ria und Tante Ella in Empfang genommen.

Nachdem wir unser Gepäck im Iltis-Hotel aka IBIS abgeladen hatten, ging's auf zu einem kleinen Stadtbummel. Wir wollten schließlich noch ein kleines, nachträgliches Geburtstagsgeschenk für Petra besorgen. Leider waren wir bei der Suche nach einer lustigen, bunten Schutzhülle für den Petras neuen Eee PC nicht fündig. Die Markenhersteller verschlafen mal wieder den Trend, so dass man sich wohl nur im Internet mit so etwas ausstatten kann.

Im Anschluss an unseren Stadtbummel haben wir uns dann im "Zum Gequetschten" niedergelassen um uns ein wenig zu stärken. Bei Schnitzel, Cordon Bleu und Pommes gab es dann auch schon das erste Kölsch des Tages, auf das noch so einige folgen sollten...
Kurz nach uns stieß auch noch der Däd zu uns, der sich beim Gedanken an eine saftige Schweinzhaxe im Brauhaus nicht lumpen ließ und sich von seiner Olympia-Couch erhoben hatte. Zu seinem Pech wurde die Küche aber gleich nach unserer Bestellung geschlossen und nachdem wir unsere letzte Pommes verdrückt hatten wurden auch schon die Tische weggeräumt - Karnevalsvorbereitungen im Zum Gequetschten.
Petra und ich haben dies zum Anlass genommen und uns noch mal ins Hotel begeben um unsere Piraten- und Marienkäferkostüme anzupröhlen. Nach unserer Rückkehr hatte sich die Gruppe auch schon vergrößert und es wurde standesgemäß bis spät in den Abend bei rheinischen Karnevalsliedern mitgesungen und geschunkelt.

Am heiligen Sonntag haben wir gemütlich bei den Elterntieren in der Lessingstraße gefrühstückt und anschließend einen wunderbaren Winterspaziergang durch den Bonner Neuschnee gemacht. Den Venusberg hinauf ging es durch den Wald bis zum Dorinth-Hotel, wo wir uns bei einem sehr leckeren Milchkaffee aufwärmen konnten. Von dort aus ging es dann auf direktem Weg über Bonns vereiste Straßen zurück - was für eine Rutschpartie!
Abends haben wir uns dann noch gemütlich im Café Blau einer Bonner Studentenkneipe ein Betthupferl genehmigt.

Der Rosenmontag wurde wieder durch einen strammen Marsch eingeleitet. Vom IBIS ging es diesmal zu Fuß durch die Bonner Altstadt, am Münster vorbei Richtung Südstadt zur Lessingstraße. Nach 40 Minuten Spaziergang hatten wir uns das Frühstück schon redlich verdient. Mittags haben wir uns dann wieder verkleidet und sind zum Rathaus gegangen um uns dort den Bonner Rosenmontagszug anzuschauen. In diesem Jahr war es so kalt und glatt auf den Straßen, dass die Wagen nicht von Pferden sondern von Autos gezogen wurden. Wir haben uns aber warme Gedanken gemacht und nach den 3 Piccolos war auch die Stimmung super! Nach 2 Stunden Kamelle, Büttzje und Strüssje waren die Füße so kalt, dass wir uns nur kurz Em Höttche aufwärmen wollten. Nach und nach kamen allerdings immer mehr Bekannte vorbei und es gab auch schon wieder die ersten Kölsch. Der DJ hat sehr schöne Karnevalsmusik aufgelegt und die Stimmung war so gut, dass wir den ganzen Nachmittag dort verbracht haben.
Da wir Abends noch mit meiner Patentante Renate und ihrem Würfelchen in Bad Godesberg beim Italiener Valtellino verabredet waren, mussten wir unsere lustige Runde verlassen und sind in voller Montur mit dem Bus nach Godesberg gegondelt.
Dort haben wir dann noch einen sehr schönen Abend mit Pizza, Pasta und Zabaione verlebt.

Allaf und Helau!

Karneval 2010

02.02.2010

noch nicht ganz Alstervergnügen

Am letzten Wochenende haben Petra und ich uns endlich auf die Alster gewagt. Leider gab es noch kein GO von der Stadt, so dass es kein offizielles Alstervergnügen mit Buden und Konsorten gab. Trotzdem haben sich jede menge Leute eingefunden um sich ein Bild von den Eismassen zu machen. Da es zwischendurch schon ein wenig getaut hatte, waren Eis und Schnee schon verschmolzen, Eislaufen konnte man sich deshalb schenken.

Vielleicht klappt es ja nächste Woche mit einer richtigen Party auf der Alster!
Winter 2010

14.01.2010

Taufe vs. Daisy

Am Sonntag war der Schnneesturm Daisy in Norddeutschland voll im Gange. Der perfekte Termin um von Hamburg nach Eckernförde zur Taufe meiner Nichte Marie zu fahren!
Auf der Autobahn ging es eigentlich ganz gut, mit Tempo 80 auf der rechten Spuhr ging es zügig voran. Als wir dann in Rendsburg auf die Landstraße abgebogen sind, fing der Spaß dann erst so richtig an. Meterhohe Schneeverwehungen und richtig schön glatte Straßen, ein Fest für jeden Autofahrer!

Trotz der wiedrigen Umstände sind wir fast pünktlich zum Taufgottesdienst in der Borbyer Kirche aufgetaucht. Der junge Pastor hat einen sehr schönen, kurzen Gottesdienst gemacht, da bringt Kirche fast Spaß.

Anschließend ging es mit der Familie in einem kleinen Auto-Konvoi Richtung Rendsburg, wo wir uns dann den Bauch mit allerlei Antipasti und Pasta vollgeschlagen haben.
Bei einem winterlichen Verdauungsspatziergang durch den Schnee entlang der Eider wurde dann Platz geschaffen für Kaffee und Kuchen....
Daisy

Einweihung in Lübeck

Am Samstag sind Petra und ich pünktlich aufgestanden und haben uns nach einem kleinen Frühstück auf den Weg nach Lübeck gemacht. Dort waren wir zur Einweihungsparty von Klaas und Iris eingeladen. Die beiden wohnen jetzt schon seit ein paar Monaten in Lübeck und haben ihre Altbauwohnung sehr gemütlich eingerichtet.
Die Wohnung hat eine große Terrasse, auf der man im Sommer sicherlich wunderbare Grillparties feiern kann!
Die beiden Gastgeber hatten für ihre Gäste allerhand vorbereitet. Es gab viele selbstgemachte Leckereien, von gebeiztem Lachs bis hin zu Schokoladenpudding. Jammi!

Anschließend sind wir zwei noch ein wenig durch Lübecks Innenstadt getingelt. Dort haben wir noch ein Geburtstagsgeschenk für Marie und einen paar Sachen für mich aus einem sehr netten Surfshop ergattert.
Lübeck

27.12.2009

Weihnachtstour 2009

In diesem Jahr haben Petra und ich uns entschlossen Weihnachten gemeinsam zu verbringen. An Heiligabend sind wir deshalb ganz früh aufgestanden und mit dem Sprinti nach Friedland gedüst.
Trotz der glatten Straßen sind wir beflügelt vom Schnee schon vor Mittag an unserem Ziel angekommen. Leider konnten wir den Vormittag nicht wirklich genießen, da Petra erst einmal zum Bereitschafts-Zahnarzt musste...
Dank der Erste-Hilfe-Maßnahmen der Ärztin konnte Petra die Weihnachtstage auch mit einer entzündeten Zahnwurzel genießen. Das war auch wichtig, da wir ja die ganzen leckeren Sachen in uns reinstopfen wollten!
Nach dem Arztbesuch wurde der schöne, buschige Weihnachtsbaum mit rotem und goldenem Schmuckwerk behängt. Ein wirklich schöner Anblick!
Traditionsmäßig gab es bei den Friedländern an Heiligabend Kartoffelsalat mit Würstchen zum Abendessen. Anschließend wurde der üppig mit Geschenken beladene Weihnachtsbaum geplündert.
Nach der Bescherung wurden die Kartenspiele ausgepackt und mit alle Mann Rommé gespielt. Dabei wurde der ein oder andere selbstgebraute Rhababsi gekippt und diverse Gläser sanfter Engel geschlürft.

Am 1. Weihnachtstag gab es zum Mittag eine feiste Portion Ente mit Rotkohl und Klößen. Zum Nachtisch habe ich auch noch mal den Kochlöffel geschwungen und für die ganze Bagage Crêpes Suzette mit Vanilleeis gemacht.
Feist wie wir waren haben Petra und ich uns mit unserem Berg an Geschenken ins Auto geschleppt und auf den Weg nach Kiel zu Casi, Vonnsi und ihrem Papa Helmut gemacht.
Dank des neuen Teilstücks der A25 sind wir pünktlich zum Kaffee dort aufgeschlagen. Da man auf einem Kaffee bekanntlich schlecht stehen kann, gab es dazu auch noch Waffeln mit heißen Kirschen!
Kurz nach uns kam auch der Rest der buckligen Verwandtschaft aus Rendsburg angereist. So konnten wir die letzten Geschenke für die kleine Marie und meine Eltern loswerden. Auch die letzte Flasche selbstgebrauten Rhababsi haben wir an den Mann bzw. die Yvonne gebracht. Allerdings hat sie nur bis zum späten Abend gehalten...
Da unsere Bäuche noch nicht Rund genug waren, haben Casi und ich noch in der Küche gewirbelt und für alle eine Portion Feldsalat mit warmen Ziegenkäse mit Honig und Thymian als Vorspeise und Stampfkartoffeln mit scharfem Tomatenschmelz und Thunfisch als Hauptgericht gemacht. Die Apfelbeignets zum Dessert wurden allerdings aufgrund der allgemeinen Plautzigkeit gestrichen...
Weihnachten 2009

14.12.2009

Besuch aus Friedland

Am Wochenende waren mal wieder meine Eltern zu Besuch in Hamburg. Ziel des Ausfluges war ein Bummel über den hamburger Weihnachtsmarkt. Zuerst sind wird jedoch noch etwas über die Schanze flaniert und haben uns bei einem Kaffee gestärkt. Das konnten wir auch gut gebrauchen, denn der Weihnachtsmarkt am Rathaus war wie jedes Jahr übervoll mit Menschen. Wir haben uns also einmal über den Markt schieben lassen, die ersten kleinen Schneeflocken bewundert und haben dann noch den schwebenden Weihnachtsmann bestaunt. Danach haben wir uns so einige Leckereien auf dem entspannteren Markt am Jungfernstieg schmecken lassen: Punsch, gebrannte Mandeln, heiße Maronen......... MMMMhhhhhh lecker
Weihnachtsmarkt 2009

09.12.2009

Besuch aus Rendsburg

Am Samstag waren die Petersens endlich mal zu Besuch bei uns in der neuen Wohnung in der Schanze. Nach der blau Weihnachtsfeier musste ich mich schon um 10 aus dem Bettchen quälen und meinen Kater bekämpfen...
Als die kleine Familie dann gegen Mittag ankam, gings für uns 5 gleich los auf den Weihnachtsmarkt nach Ottensen. Leider hat sich das gute Wetter vom Morgen nicht gehalten, sodass wir nach ein paar Minuten weihnachtsmarktluftschnuppern gleich ins Liquid abgebogen sind um uns dort vor dem nasskalten Mistwetter in Sicherheit zu bringen. Nachdem wir uns wieder ein wenig aufgewärmt und gestärkt hatten, gings weiter auf eine kleine Shopping-Tour durch Ottensen und die Schanze, wobei wir uns noch einen kleinen Kirschpunsch auf dem Weg gegönnt haben.

Tina und Lars sind anschließend noch ein wenig alleine weiter gezogen, während wir, Tante Trudi und Onkel Klaus, uns um die kleine Marie gekümmert haben. Zusammen sind wir durch die Wohnung getobt, haben einen fliegenden Teppich gebastelt, Magnetismus entdeckt und Fotografieren gelernt - da waren Mami und Papi ganz schnell vergessen...
marie weinama und babysitting