Leider ist meine Sommerpause in diesem Monat zu Ende gegangen. Drei wunderbare Monate Ausspannen, Weiterbilden und Faulenzen liegen hinter mir. Zum Abschluss dieser schönen Zeit hatte Petra auch noch eine Woche Urlaub und wir haben uns für ein Paar Tage nach Kopenhagen abgesetzt. Mit dem EuroCity 30 der Deutschen Bahn kommt man binnen 4,5 Stunden sehr geschmeidig von Hamburg HBF nach København H und zwischendurch noch eine nette Überfahrt mit der Fähre über die Ostsee, auf der man Duty-Free-Shopping betreiben kann.
In Dänemarks Hauptstadt hatten wir uns das Hotel CPH-Living ausgeguckt, was wir mal wieder bei HolidayCheck gefunden hatten. Allein dieser zum Hotel umfunktionierte Schlepper war schon eine Reise wert, denn man hatte von seiner Anlegestelle in Christianshavn einen wunderbaren Blick auf die Stadt mit der Königlichen Bibliothek (dem schwarzen Diamant) direkt gegenüber.
Von unserem Lager aus, waren wir in wenigen Minuten in der Innenstadt, in Christianshavn oder Christiania. Dies haben wir auch trotz des wechselhaften Wetters gut genutzt und kamen Abends mit qualmenden Füßen wieder in unserem Hotel an. Die Zeit haben wir uns gut zwischen Sight-Seeing, Shopping und Schnabulieren aufgeteilt. Auch wenn das Essengehen dort ganz schön teuer ist, so ist die Qualität der Sachen beachtlich und es gibt üppige Blondinen Portionen.
Zum Abschluss haben wir uns am Dienstag noch die Carlsberg Brauerei angesehen und uns für die Heimfahrt mit Smørebrød eingedeckt. Dann hieß es um kurz vor 5 "Adieu kleine Meerjungfrau!"
Am letzten Sonntag waren Petra und ich zusammen mit meinem Bruder, Weib und Freundin zu 5. Casis Geburtstagsgutschein einlösen. Er wurde von uns mit Karten für Caveman im Schmidts Tivoli ausgestattet und wir haben uns alle zusammen die Show angesehen.
Caveman ist eine homorvolle, intellektuelle Variante der Mario-Barth-Show, zumindest dreht sich alles um das selbe Thema: Die Mann-Frau-Beziehung! Trotz vieler Gemeinplätze und Klischees war die Show sehr unterhaltsam, lustig und gut gemacht. Immer wieder wurden witzige analogien zwischen Höhlenmensch und Jetztmensch gezogen und gerne auch mal nachgespielt. Die Mimik und die Grunzgeräusche waren urkomisch und unnachahmlich!
Nachdem wir unsere Bauchmuskeln durch das Lachen malträtiert hatten, haben wir uns es danach noch in der Trattoria Remo's schmecken lassen!
Am letzten Wochenende haben Petra und ich uns ein paar Wellnesstage in Binz auf Rügen gegönnt. Endlich konnten wir unseren Gutschein für das Cerês Hotel einlösen, den wir zu unserer Hochzeit von meinen Geschwistern geschenkt bekommen hatten.
Am Samstag ging es mittags bei strahlendem Wetter mit "Pfote" auf in Richtung Lübek, Rostock, Stralsund und dann ab nach Binz auf Rügen. Das Cerês Hotel liegt direkt an der Strandpromenade in Binz, mit einem wunderbaren Blick auf Ostsee und Seebrücke. Das Hotel gehört zur Kette der Design-Hotels und ist mit einem sehr schönen Wellness-Bereich ausgestattet, in dem Petra und ich uns Nachmittags von unseren Strand-Spaziergängen erholen konnten.
Mit dem Wetter hatten wir extrem viel Glück, so dass wir fast die ganze Zeit Sonnenschein hatten. Auf einereinen Bootstour konnten wir entspannt auf Deck in der Sonne sitzen, auch wenn der Wind ganz schön kräftig blies. Dabei haben wir die Kreidefelsen und die riesige Ruine Prora bestaunt. Danach konnte Petra wieder ihrer neuen Lieblingsbeschäftigung, dem Bernsteinsammeln, nachgehen.
Abends haben wir uns dann in einem der zahlreichen Restaurants in Binz verköstigen lassen. Der Service und das Essen waren sowohl im Strandcafe, als auch im Weltenbummler sehr angenehm.
Die wohl einzige Möglichkeit, mit Peter knappe 3 Stunden direkt neben ca. 20 Katzen zu verbringen, ist das Musical CATS. Mein Weihnachtsgeschenk haben wir uns letzte Woche auf dem Heiligengeistfeld in dem riesigen CATS-Zelt angesehen. Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt. Musik zum Mitklatschen, tolle Kostüme, ein super Bühnenbild, wahnsinnige Stimmen und und und. In Hamburg springen, spielen und singen die Kätzchen noch bis Anfang März. Ein Besuch lohnt sich!
In diesem Jahr waren Petra und ich zu den Feiertagen ganz schön viel unterwegs. Über Weihnachten haben wir es uns im Rheinland bei meinen Eltern gut gehen lassen und sind dann am 2. Weihnachtstag gen Österreich aufgebrochen.
Nach einer guten Tour mit dem MausMaus (TomTom für Mäuse) kamen wir fast staufrei im Zillertaler Mayrhofen bei unserem Haus Amor an. Wir wurden dort unfreundlich wie eh und jeh von der Ösi-Haus-Muddi empfangen und konnten unser großzügiges Appartment beziehen.
Spät am Abend kamen dann endlich Daniel und Jörg, unsere zwei Begleiter für den einwöchigen Ski-Urlaub und wir konnten noch mal eine verspätete Mini-Bescherung machen. Hallooooo Elchen!
Kurz vor unserer Ankunft im Zillertal hatte es noch ein wenig geschneit und das Wetter hatte auf lockere Bewölkung umgeschwenkt. Perfektes Boarding-Wetter! Sogar Petra hat sich für 3 Tage einen Skipass besorgt und uns mit ihrer Anwesenheit auf der Piste beglückt. So sind wir dann zu viert bei wundervollem Sonnenwetter über Knorren, Penken und Horberg gesaust und konnten Jörg bei seinen vielen Stürzen bewundern. Protektoren for the win!
Kurz vor Weihnachten fand im Hause Schröder mal wieder eine Punschparty statt. Dieses mal mit doppelt so viel (10 Liter) selbstgebrautem Glühwein nach Muttis Familienrezept. Frisch gepresste Orangen, Orangenschale, Annanas, Zimtstangen, Nelken und vieles mehr machen den Rotwein zu einem schmackhaften Weihnachtstrunk. Vielen Dank an blau.de für das Bereitstellen des Glühwein-Kochers.
Damit die Gäste eine gute Grundlage für den ganzen Alkohol hatten, wurde von Petra und mir ein kleines Buffet mit Mini-Pizza, Lachs-Röllchen, Party-Baguette, Käse-Spieße und Parmesan-Plätzchen gezaubert. Bon Apetit!
Da die Vorweihnachtszeit ja auch immer die Zeit der Plätzchen und des Gebäcks ist, haben wir (Agata, Daniel, Jörg, Peter und ich) den 1. Adventssonntag genutzt, um diverse kleine Köstlichkeiten zu zaubern. Das Teig anrühren, Ausrollen, Ausstechen, Backen und Verzieren hat mehrere Stunden in Anspruch genommen, aber es hat sich auch gelohnt. Und zur Stärkung gab es zwischendurch selbstgemachten Glühwein. Lecker!
...steht bereits jetzt unser St-Pauli-Tannenbaum in unserem Esszimmer. Ein paar Geschenke liegen auch schon unterm Baum. Herrlich! Weitere diverse Weihnachtsmänner, Schneemänner und Engelchen bevölkern unsere Wohnung und pünktlich zum 1. Advent werden Plätzchen gebacken. Oh du schöne Vorweihnachtszeit!
Am Montag waren endlich mal wieder meine Eltern für einen Kurzbesuch in Hamburg. Mutter Ria wollte nun Endlich ihren Gutschein für das Altonaer Theater einlösen, den wir ihr letztes Weihnachten geschenkt hatten.
Nach einem leckeren, reichhaltigen, italienischen Abendessen im Cosmos in Ottensen ging es dann schnurstracks durch das hamburger Schietwetter zum Theater. Das Mutier hatte sich "Schillers sämtliche Werke...leicht gekürzt" aus dem Spielplan ausgesucht. Da die Vorstellung nicht Ausverkauft war, konnten wir uns auf dem Rang noch einen netten Platz für uns aussuchen. Die Vorstellung der Schillerban.de war sehr vielseitig und immer mit einer Priese Ironie und Humor gewürzt. Das war sogar für mich als Kulturmuffel eine Runde Sache. Mit Hilmi Sözer dem Comedian und Kristian Bader alias Caveman kannte ich sogar bereits die Hälfte der Truppe.
Wie bei einem Barcamp üblich wurde die Veranstaltung im Open Space stil aufgezogen. Dabei werden im Vorfeld nur die Räumlichkeiten und das Catering von Sponsoren bereitgestellt, die Sessionplanung erfolgt dann während des Camp, so dass jeder die Möglichkeit hat eigene Ideen, Vorträge oder Tätigkeiten einzubringen.
Die Firma AKRA aus Hamburg hat den größten Teil der Planung übernommen. Ich konnte mich aber im Vorfeld und während der Veranstaltung ins Organisations-Team einbringen und bei der Ausrichtung helfen.
In den zwei Tagen wurden viele interessante Themen besprochen und ich konnte viele neue Kontakte knüpfen und alte Freundschaften pflegen. Hoffentlich findet 2011 wieder ein Railscamp in Hamburg statt!
Petra und ich hatten zu Weihnachten von meinen Schwiegereltern einen daydreams Gutschein geschenkt bekommen und wollten den Hotelaufenthalt mit einem Besuch bei meinen Eltern im Rheinland verbinden. Deshalb haben wir uns ein Hotel in der Nähe von Bonn gesucht und haben dabei das Hotel zur Post in Waldbreitbach an der Wied gefunden.
Das Hotel war sehr schön und ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen. Man ist direkt an der Wied, die naturbelassen durch den Westerwald plätschert. Von Breitbach aus ist man in wenigen Minuten in Linz am Rhein und nach kurzer Fahrt auch an der Mosel oder der Ahr. Auf dem Weg von der Autobahn nach Waldbreitbach kommt man übrigens auch bei "Alsau" vorbei :)
Die praktische Lage haben wir wunderbar genutzt um von Linz aus mit dem Schiffchen nach Bonn zu schippern, um meine Eltern zu besuchen und ein wenig zu shoppen. Eine Tagestour an die Mosel haben wir genutzt um ein "bißchen" Wein in Cochem zu kosten und ein paar Fläschen mitzunehmen. Abends haben wir uns dann noch die Restsonne in Bad Neuenahr an der Ahr bei einem Bierchen auf den Pelz scheinen lassen.
In der ganzen Zeit haben wir ausnahmslos gut gespeist, besonders die abendlichen 3-Gänge-Menüs im Hotel zur Post waren sehr schmackhaft! Diese Woche müssen wir dann wohl dringend mal wieder zum Sport...
Zu unserem ersten Hochzeitstag habe ich Petra eine kleine Überaschung bereitet. Ich habe für uns beide Tickets für den Halunder Jet besorgt. Mit der super schnellen Katamaran Fähre ging es dann früh morgens von den Landungsbrücken aus über Wedel und Cuxhaven nach Helgoland. Die mehrstündige Fahrt haben wir schön mit lesen, fotografieren, Kaffee trinken und Naturschauen verbracht.
Nachdem wir bei echtem Schmuddelwetter in Hamburg abgelegt hatten, konnten wir beim Anlegen schon die Inselsonne genießen. Über Stock und Stein ging es dann vom Unterland über die Treppen aufs Oberland und dann hin zur Langen Anna. Lummen anschauen, Inselschafe beim Klippensteigen bewundern und einen sehr leckeren Mittagstisch mit Alsterwasser im Sonnenschein genießen.
Flux noch ein bisschen Schnappex für zu Hause eingepackt und nach ein wenig Entspannung am Strand, ging es auch schon wieder zurück Richtung Hamburg-Ciddy. Vom Heck aus konnten wir dann noch wunderbar den Sonnenuntergang genießen, während wir in den Hamburger Hafen einfuhren.
Zur Abrundung des gelungenen Tages sind wir dann noch mit der Hafenfähre zum Alten Lotsenhaus gefahren und haben dort ein perfektes Dinner eingenommen. Eine Kellnerin konnte sich sogar noch an die Braut von vor einem Jahr erinnern!
Seit ein paar Wochen wohnt der Daniel jetzt in seiner neuen Wohnung direkt aufm Kiez. Was jetzt kaum jemand glauben mag, zu seiner Wohnung gehört auch ein kleiner Vorgarten. Peter und ich haben es uns zur Aufgabe gemacht, diesen zu bewirtschaften. Gartenarbeit ist schon entspannend. Leider gibt es keine "Vorher-Bilder" sonst würde man ganz deutlich sehen, was wir in so kurzer Zeit geschafft haben. Der Garten war nämlich voll mit Unrat, Brennnesseln und Girscht. Aber die ersten Pflanzen wachsen, tragen bereits die ersten Früchte und auf die Ernte müssen wir wohl nicht mehr lange warten. Und am schönsten ist sowieso das Grillen auf der Terasse....
Am Freitag hat sich das Millerntor mal wieder von seiner besten Seite gezeigt. Petra hatte mich zum Freundschaftsspiel FC St.-Pauli gegen Bayer 04 Leverkusen eingeladen und wir hatten zwei schöne Sitzplätze auf im Block 1 der uralten Gegengeraden. Die Sonne brannte und das kühle Bierchen schmeckte sehr gut, besonders als Gerald das 1 zu 0 in der ersten Halbzeit schoss!
Man merkte aber, dass es nur ein Freundschaftsspiel war. Die Nordtribüne ganz zu und die neue Tribüne ist auch immer noch im Bau, so dass die Stimmung zwar gut, aber nicht so toll wie sonst war. Besonders nach dem 1 zu 1 durch Helmes plätscherte das Spiel so ein bisschen dahin.
Eine besonders nette Szene gab es noch nach Abpfiff, als Schulz mit seinen beiden kleinen Kindern noch auf dem Feld ein wenig gekickt hat. Es war sicherlich noch die Hälfte der Besucher da und alle haben den Kleinen zugejubelt und als sie es endlich nach ca. 10 Minuten geschafft hatten das Runde ins Eckige zu "hauen", gab es sogar noch mal eine Torhymne! Super witzig das Ganze!
Glück hatten wir auch mit dem Wetter, es war zwar etwas frisch an der Küste, aber dafür gab es den ganzen Tag lang Sonne pur! Petra hat sich natürlich gleich einen fetten Sonnenbrand an den Unterschenkeln eingefangen (die doofe Kuh...)! Wir konnten uns die Zeit mit planschen, Frisbee spielen, Bombe werfen, lesen und Vino trinken sehr gut bei Laune halten!
Das Essen war wie immer super, sowohl a la Carte, als auch das Buffet ließen keine Wünsche offen. Mittags am Strand dann noch eine Currywurst mit Pommes, was will man mehr?!
Auch wenn es gegen Spanien nicht gereicht hat, so hatten wir beim Spiel davor, Deutschlang gegen Argentinien, viel Spass bei einer feisten Grillparty in unserer Wohnung. Da leider niemand das Ergebnis richtig getippt hatte, konnten sich Daniel und Anne den Tip-Pott auf Grund der gleichen Tordifferenz teilen!
Nach dem gloreichen Sieg ging es noch aufs Schulterblatt, dass mal wieder für die feiernden Menschenmassen gesperrt wurde!
Fast fünf Tage Hurricane Festival liegen hinter uns. Petra und ich sind mit meinen Kollegen Jörg und Fabian von Blau am Donnerstag Nachmittag zum Ausnahmezustand nach Scheeßel gefahren und erst am Montag Morgen wieder in die Zivilisation zurück gekehrt.
Nachdem wir am Mittwoch bereits allerhand Proviant und nützliches Zeug zum Campen beim Real besorgt hatten, ging es am Donnerstag gleich nach der Arbeit mit gepackten Sachen los zum Festival. Schwer bepackt mussten wir unser Zeug vom entlegensten Parkplatz auf den Campingplatz schleppen. Der Wahnsinn, was dort schon einen Tag vor dem Start los so ist... Erst nach etlichen Anläufen konnten wir endlich einen Platz für unsere Zelte finden, die dann auch relativ schell aufgebaut waren, so dass wir den ersten Abend mit Grillen, Bierchen und Sonnenschein genießen konnten.
Am Freitag war es leider schon wieder vorbei mit gutem Wetter, zum Glück hatte Jörg noch einen Pavillon beim Baumarkt besorgt, auch wenn man fast alles auch vor Ort bei helgaa kaufen konnte. Die gute Laune verflog auch nicht nach der Niederlage der Deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien (die mit ohne schöne Adverbien). Neben ordentlich Grillfleisch gab es abends auch noch die Beatsteaks zu genießen, die viel gute Laune verbreitet haben.
Zum Frühstück gab es jeden Morgen French Toast aus dem Campingkocher, was einen nach so kalten Nächten sehr schnell wieder auf die Beine gebracht hat. Dazu einen instant Kaffee und die coulinarischen Bedürfnisse waren befriedigt. Nachdem wir ein paar Runden Karten gespielt haben, sind wir auch noch zu den Konzerten von Skunk Anansie und Jack Johnson. Ganz im Gegensatz zum Tagestrend, gab es bei Jacks Konzert auch ein paar Sonnenstrahlen!
Die Stimmung auf dem Festivalgelände war teilweise sehr bizarr, so wundert es auch nicht, dass Sonntag Morgen unser Pavillon spurlos verschwunden war! Auch bei unseren Nachbarn war nichts mehr zu erkennen von ihrem Doppel-Pavillon. Dabei waren wir so stolz, dass unsere Konstruktion bis dahin jeglicher Windböe standgehalten hatte. Es war wirklich beeindruckend zu sehen, welche wahnsinnigen Konstruktionen manche Hurricane-Gäste dabei hatten. Am Sonntag morgen beispielsweise wurde ich wach, weil eine Horde von ca. 100 Leuten um einen Bollerwagen mit riesigen Boxen tanzte, die eine unfassbare Lautstärke hatten...
Der Sonntag hatte aber noch mal ein paar Sonnenstunden für uns, so dass wir Katzenjammer bei allerfeinstem Festivalwetter genießen konnten und uns noch ein wenig auf dem großen Konzertgelände rumtreiben konten. Nachdem wir unsere letzten Bier und Grillreste vertilgt hatten, ging es auf zum letzten Konzertabend. Auf unserem Weg wurden wir auch noch von einem mächtigen Platzregen überrascht. Trotz des Matsches ging es auf zu Deichkind, Faithless und The Strokes. Letztere waren aber so langweilig, dass Petra und ich lieber The Bloody Beetroots Deathcrew 77 angesehen haben, extrem abgefahren... Die Entscheidung von Jörg und Fabian, sich The Prodigy anzusehen, war mit Sicherheit die bessere Alternative.
Nach einer kurzen Nacht hab ich dann die Truppe früh aus den Federn gescheucht, weil ich gemerkt hab, dass ich mich ein wenig erkältet hatte. Abbauen, Einpacken, Aufräumen und zum Auto schleppen waren bis 8 Uhr vollbracht und nach ein wenig Stau in der Rushhour konnte ich mich dann endlich in die warme Badewanne packen...
Petra und ich sind gesund und munter von unserem 10 tägigen Mallorca Urlaub zurück gekehrt. Nachdem in Spanien und auch auf den Balearen ein Tiefdruckgebiet mächtig gewütet hatte, zog mit uns zusammen der Sommer auf Malle ein. Ganz im Gegensatz zum Hamburger Schietwedder, hatten wir dort fast nur Sonnenschein und Temperaturen über 20 Grad. Nur am Abend wurde es wieder sehr frisch, warscheinlich weil das Mittelmeer noch arktische Temperaturen hatte... Wir haben uns deshalb abends mit Serveca, Vino und Sangria ein wenig Frostschutz eingetrichtert, damit wir trotzdem die wunderbaren Abende genießen konnten.
Für unseren Aufenthalt auf der Insel hatten wir uns schon vorher einen Kleinwagen bei centauro gemietet, der zu unserer Verzückung ein brandneuer, knubbeliger, azurblauer Ford KA war, den ich gleich beim ersten Einparkmanöver zerkratzt habe... Die VISA Card Nachforderung von 111,50 € erscheint mir gerechtfertigt :-/ Mit unserer Knutschkugel haben wir wunderbare Ausfahrten über die Insel gemacht, die uns zum Beispiel nach (Port) Andratx, Valdemossa, Cap Della, (Port) Soller und Palma geführt haben. Entlang der gut ausgebauten Küstenstraßen kann man über die Steilküste im Westen der Insel den atemberaubenden Blick über die Küste genießen und tolle Fotos schießen. Nur auf die wahnsinnigen Radfahrer muss man acht geben, die zu tausenden auf der Insel unterwegs sind und auch gerne mal mit einem Affenzahn durch enge Kurven heizen. Besonders sehenswert ist nach wie vor Palma. Die wunderbare Altstadt lädt einen zum Bummeln und Geldausgeben ein. Viele Gebäude sind oder werden liebevoll restauriert, auch wenn gerade eines während unseres Aufenthaltes in der Stadt auf Grund der Einsturzgefahr geräumt werden musste!
Überall auf der Insel kann man wunderbar essen gehen. "Menù del Dia" oder "Plata del Dia" zwischen 7,50 € und 12,50 € waren fast überall eine wahre Gaumenfreude zur Mittagszeit. Viel frischer Fisch oder geschmorte Gerichte aus dem Ofen haben uns auch beim Abendessen im Hotel sehr zugesagt. Wir wollten zwar ursprünglich auch mal auswärts ein abendliches Dinner zu uns nehmen, aber das Buffet im Hotel war einfach zu gut und abwechslungsreich!
Trotz des guten Wetters war das Mittelmeer noch ganz schön kalt, brrr, trotzdem bin ich mehrmals am Tag ins frische Nass gesprungen, auch jeden Morgen vor dem Frühstück. Damit erntete ich regelmäßig Kopfschütteln beim Personal, die mich wohl für einen Eisbären gehalten haben. Das Planschen hat mir besonders viel Spass gebracht, da es während unseres Aufenthalts auch noch richtig große Wellen gab und in Paguera sogar einige Wellenreiter ihr Glück versucht haben, außergewöhnlich fürs Mittelmeer! Petras Ambitionen in Sachen Badeurlaub haben sich auf das Strandfeeling beschränkt. Meerwasser kam lediglich an ihre Füße und das auch nur wenns sein musste. Noch nicht mal dem Pool auf dem Hoteldach hat sie einen Besuch abgestattet...
lange ersehnt und dann war es endlich soweit. am 29.03., unserem 1. urlaubstag, haben peter und ich uns in die colorline arena begeben um dem konzert von jan delay zu lauschen. und der weite weg hat sich geloht!!! über 2 stunden pure gute laune, lautes mitsingen, klatschen und rumspringen. wer das nicht erlebt hat, hat wirklich was verpasst, den jan war nicht allein dar, er hatte auch das bo, d-flame und udo lindenberg im gepäck.