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30.12.2011

Weihnachten in Hamburg

In diesem Jahr hatten wir uns dafür entschieden, den Heiligabend in Hamburg zu verbringen. Damit wir nicht ganz alleine feiern mussten, haben wir uns Casi und Vonnsi eingeladen, die gerade am Abend vorher von den Kanaren nach Hamburg zurück geflogen kamen. Frisch erholt konnten sie dann gemeinsam mit uns einen kulinarischen, sportlichen und feucht-fröhlichen Heiligabend verbringen.

Petra und ich hatten nämlich schon am Tag vorher mit den Vorbereitungen für unser 5-Gänge-Menü begonnen. Für die Vorsuppe und das Vitello-Tonnato wurde schon ein mega Stück Kalbfleisch in Suppengemüse gekocht. Als Einlage gabs noch ein paar Stücke vom Fleisch, ein wenig Suppengrün und Griesklößchen.
Aus dem abgekochten Fleisch wurden dann dünne Streifen aufgeschnitten, auf die dann noch die Thunfischcreme, Anchovis und Kapern für einen extrafeisten Geschmack kamen.
Der leichte Zwischengang bestand aus Feldsalat mit einem "Stückchen" Ziegenfrischkäse mit Honig und Thymian, dazu selbst gebackenes Brot.
Für das scharf gebratene Rinderfilet musste noch eine Soße gezaubert werden, bei der Suppengemüse richtig schön angebraten wurde und dann mit Wein und Rinderbouilon abgelöscht. Zusammen mit ein paar Litern Wasser ein paar Stunden kochen lassen und nach dem Abseilen noch mal ein paar Stunden einreduzieren lassen. Zum Schluss noch ein Stück Bitterschokolade rein, die perfekte dunkle Soße! Da Petra kein großer Fan von Rindfleisch ist, hat sie gefülltes Hähnchenbrustfilet bekommen, das mit Büffelmozzarella, Basilikum und getrockneten Tomaten verfeinert und in Speck gewickelt wurde.
Den Nachtisch, eine Himbeer-Tiramisu, konnte man auch sehr schön vorbereiten, so dass sich das Himbeer-Aroma gut mit dem Himbeer-Geist im Löffelbisquit verteilen konnte.

Insgesammt waren wir 5 Stunden mit Essen beschäftigt, da wir uns zwischen den Gängen immer mit Geschenke auspacken und Wii spielen ein wenig Platz im Magen verschaffen konnten.

Nachdem wir um kurz nach ein Uhr schon fast den ganzen Vorrat an Martini, Rhababsi, Cremon, Weiß- und Rotwein verputzt hatten, wurde es zeit Abschied zu nehmen und ins wohlverdienten Fresskoma zu verfallen...


Weihnachten 2011

26.07.2011

Caveman

Am letzten Sonntag waren Petra und ich zusammen mit meinem Bruder, Weib und Freundin zu 5. Casis Geburtstagsgutschein einlösen. Er wurde von uns mit Karten für Caveman im Schmidts Tivoli ausgestattet und wir haben uns alle zusammen die Show angesehen.

Caveman ist eine homorvolle, intellektuelle Variante der Mario-Barth-Show, zumindest dreht sich alles um das selbe Thema: Die Mann-Frau-Beziehung! Trotz vieler Gemeinplätze und Klischees war die Show sehr unterhaltsam, lustig und gut gemacht. Immer wieder wurden witzige analogien zwischen Höhlenmensch und Jetztmensch gezogen und gerne auch mal nachgespielt. Die Mimik und die Grunzgeräusche waren urkomisch und unnachahmlich!

Nachdem wir unsere Bauchmuskeln durch das Lachen malträtiert hatten, haben wir uns es danach noch in der Trattoria Remo's schmecken lassen!

27.10.2010

Schillerban.de

Am Montag waren endlich mal wieder meine Eltern für einen Kurzbesuch in Hamburg. Mutter Ria wollte nun Endlich ihren Gutschein für das Altonaer Theater einlösen, den wir ihr letztes Weihnachten geschenkt hatten.

Nach einem leckeren, reichhaltigen, italienischen Abendessen im Cosmos in Ottensen ging es dann schnurstracks durch das hamburger Schietwetter zum Theater. Das Mutier hatte sich "Schillers sämtliche Werke...leicht gekürzt" aus dem Spielplan ausgesucht. Da die Vorstellung nicht Ausverkauft war, konnten wir uns auf dem Rang noch einen netten Platz für uns aussuchen.
Die Vorstellung der Schillerban.de war sehr vielseitig und immer mit einer Priese Ironie und Humor gewürzt. Das war sogar für mich als Kulturmuffel eine Runde Sache. Mit Hilmi Sözer dem Comedian und Kristian Bader alias Caveman kannte ich sogar bereits die Hälfte der Truppe.

Ein wirklich gelungener Abend!

06.09.2010

Waldbreitbach an der Wied

Petra und ich hatten zu Weihnachten von meinen Schwiegereltern einen daydreams Gutschein geschenkt bekommen und wollten den Hotelaufenthalt mit einem Besuch bei meinen Eltern im Rheinland verbinden. Deshalb haben wir uns ein Hotel in der Nähe von Bonn gesucht und haben dabei das Hotel zur Post in Waldbreitbach an der Wied gefunden.

Das Hotel war sehr schön und ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen. Man ist direkt an der Wied, die naturbelassen durch den Westerwald plätschert. Von Breitbach aus ist man in wenigen Minuten in Linz am Rhein und nach kurzer Fahrt auch an der Mosel oder der Ahr. Auf dem Weg von der Autobahn nach Waldbreitbach kommt man übrigens auch bei "Alsau" vorbei :)

Die praktische Lage haben wir wunderbar genutzt um von Linz aus mit dem Schiffchen nach Bonn zu schippern, um meine Eltern zu besuchen und ein wenig zu shoppen.
Eine Tagestour an die Mosel haben wir genutzt um ein "bißchen" Wein in Cochem zu kosten und ein paar Fläschen mitzunehmen. Abends haben wir uns dann noch die Restsonne in Bad Neuenahr an der Ahr bei einem Bierchen auf den Pelz scheinen lassen.

In der ganzen Zeit haben wir ausnahmslos gut gespeist, besonders die abendlichen 3-Gänge-Menüs im Hotel zur Post waren sehr schmackhaft! Diese Woche müssen wir dann wohl dringend mal wieder zum Sport...

Waldbreitbach

10.07.2010

Geburtstag feiern in St. Peter-Ording

Zum 70. Geburtstag meines Vaters hatte er die ganze Familie nach St. Peter-Ording ins Strandgut eingeladen, in dem Petra und ich auch schon unsere Flittertage verlebt hatten. Wir hatten sogar wieder das selbe Zimmer!

Glück hatten wir auch mit dem Wetter, es war zwar etwas frisch an der Küste, aber dafür gab es den ganzen Tag lang Sonne pur! Petra hat sich natürlich gleich einen fetten Sonnenbrand an den Unterschenkeln eingefangen (die doofe Kuh...)! Wir konnten uns die Zeit mit planschen, Frisbee spielen, Bombe werfen, lesen und Vino trinken sehr gut bei Laune halten!

Das Essen war wie immer super, sowohl a la Carte, als auch das Buffet ließen keine Wünsche offen. Mittags am Strand dann noch eine Currywurst mit Pommes, was will man mehr?!

Vielen Dank lieber Däd für die schönen Tage.

70. Geburtstag der Däd

07.04.2010

Restaurant Tagebuch: Mess und Rocco

Neues vom Restauranttagebuch!

Das Mess im Caro-Viertel:zur Karte

Das Rocco:zur Karte

Alles nur Playback

Am vorletzten Sonntag waren Petra und ich zusammen mit Casi und Vonnsi im Vollplaybacktheather. Wir hatten den beiden die Karten zu Weihnachten geschenkt und nun war es endlich so weit: ein Fall für TKKG - "Das Paket mit dem Totenkopf"

Nachdem Petra und ich Vormittag den Sieg von St. Pauli im Knust bewundern konnten, ging es später ganz ohne Ausschreitungen Rostocker Fans Richtung Große Freiheit 36. Auf dem Weg haben wir noch einen feisten Happen beim Rocco eingeworfen.

Das Vollplaybacktheather war wirklich super lustig. Wir konnten zwar nur noch einen Stehplatz auf dem Rang ergattern, konnten aber super sehen. Die Stimmung war hervorrangend und die Vorstellung der Hammer! Sehr zu empfehlen!

16.02.2010

von Piraten und Mariechenkäfer

Am Samstag Morgen sind Petra und ich zeitig in Richtung Bonn aufgebrochen. Mit unseren 66€ Quer-Durch-Deutschland-Tickets vom Lidl im Handgepäck gings mit dem IC von Hamburg Dammtor aus über Bremen und Köln zum Bundesdorf Bonn. Obwohl die DB mal wieder die Wagenreihenfolge geändert, einen Wagen überhaupt nicht angehängt und die Sitzplatzreservierungen vertauscht hatte, gelangten wir nahezu problemlos an unseren Zielort. Da sich diesmal auch kein "Flugadler" in der Oberleitung verfing, kamen wir auch fast pünktlich an und wurden freudig von Mutter Ria und Tante Ella in Empfang genommen.

Nachdem wir unser Gepäck im Iltis-Hotel aka IBIS abgeladen hatten, ging's auf zu einem kleinen Stadtbummel. Wir wollten schließlich noch ein kleines, nachträgliches Geburtstagsgeschenk für Petra besorgen. Leider waren wir bei der Suche nach einer lustigen, bunten Schutzhülle für den Petras neuen Eee PC nicht fündig. Die Markenhersteller verschlafen mal wieder den Trend, so dass man sich wohl nur im Internet mit so etwas ausstatten kann.

Im Anschluss an unseren Stadtbummel haben wir uns dann im "Zum Gequetschten" niedergelassen um uns ein wenig zu stärken. Bei Schnitzel, Cordon Bleu und Pommes gab es dann auch schon das erste Kölsch des Tages, auf das noch so einige folgen sollten...
Kurz nach uns stieß auch noch der Däd zu uns, der sich beim Gedanken an eine saftige Schweinzhaxe im Brauhaus nicht lumpen ließ und sich von seiner Olympia-Couch erhoben hatte. Zu seinem Pech wurde die Küche aber gleich nach unserer Bestellung geschlossen und nachdem wir unsere letzte Pommes verdrückt hatten wurden auch schon die Tische weggeräumt - Karnevalsvorbereitungen im Zum Gequetschten.
Petra und ich haben dies zum Anlass genommen und uns noch mal ins Hotel begeben um unsere Piraten- und Marienkäferkostüme anzupröhlen. Nach unserer Rückkehr hatte sich die Gruppe auch schon vergrößert und es wurde standesgemäß bis spät in den Abend bei rheinischen Karnevalsliedern mitgesungen und geschunkelt.

Am heiligen Sonntag haben wir gemütlich bei den Elterntieren in der Lessingstraße gefrühstückt und anschließend einen wunderbaren Winterspaziergang durch den Bonner Neuschnee gemacht. Den Venusberg hinauf ging es durch den Wald bis zum Dorinth-Hotel, wo wir uns bei einem sehr leckeren Milchkaffee aufwärmen konnten. Von dort aus ging es dann auf direktem Weg über Bonns vereiste Straßen zurück - was für eine Rutschpartie!
Abends haben wir uns dann noch gemütlich im Café Blau einer Bonner Studentenkneipe ein Betthupferl genehmigt.

Der Rosenmontag wurde wieder durch einen strammen Marsch eingeleitet. Vom IBIS ging es diesmal zu Fuß durch die Bonner Altstadt, am Münster vorbei Richtung Südstadt zur Lessingstraße. Nach 40 Minuten Spaziergang hatten wir uns das Frühstück schon redlich verdient. Mittags haben wir uns dann wieder verkleidet und sind zum Rathaus gegangen um uns dort den Bonner Rosenmontagszug anzuschauen. In diesem Jahr war es so kalt und glatt auf den Straßen, dass die Wagen nicht von Pferden sondern von Autos gezogen wurden. Wir haben uns aber warme Gedanken gemacht und nach den 3 Piccolos war auch die Stimmung super! Nach 2 Stunden Kamelle, Büttzje und Strüssje waren die Füße so kalt, dass wir uns nur kurz Em Höttche aufwärmen wollten. Nach und nach kamen allerdings immer mehr Bekannte vorbei und es gab auch schon wieder die ersten Kölsch. Der DJ hat sehr schöne Karnevalsmusik aufgelegt und die Stimmung war so gut, dass wir den ganzen Nachmittag dort verbracht haben.
Da wir Abends noch mit meiner Patentante Renate und ihrem Würfelchen in Bad Godesberg beim Italiener Valtellino verabredet waren, mussten wir unsere lustige Runde verlassen und sind in voller Montur mit dem Bus nach Godesberg gegondelt.
Dort haben wir dann noch einen sehr schönen Abend mit Pizza, Pasta und Zabaione verlebt.

Allaf und Helau!

Karneval 2010

06.02.2010

Ein Stück Schanze im Wohnzimmer

Petra hatte am Freitag Geburtstag und in diesem Jahr hab ich mal den Baschtlwaschtl raushängen lassen und mich so richtig ins Zeug gelegt! Ein authentisches Stück Schanze hängt jetzt bei uns an der Wand.
Selbst hergestellt aus einem mehreren Zentimeter dicken, selbst von der Schanze geklaubtem Block Plakate, der ca. 2 x 1 Meter misst. Unter dieses Papier-Monsters habe ich einen selbst zusammengebauten Keilrahmen geschraubt und genagelt, so dass man es wie ein Bild an die Wand hängen kann.
Ich habe dann auch noch eine Lage selbst besorgte "frische" Plakate mit Tapetenkleister drauf gepappt. Unter anderem auch noch Plakate von der Knust-Blau-St-Pauli-9-Cent-Bier-Aktion!

14.01.2010

Taufe vs. Daisy

Am Sonntag war der Schnneesturm Daisy in Norddeutschland voll im Gange. Der perfekte Termin um von Hamburg nach Eckernförde zur Taufe meiner Nichte Marie zu fahren!
Auf der Autobahn ging es eigentlich ganz gut, mit Tempo 80 auf der rechten Spuhr ging es zügig voran. Als wir dann in Rendsburg auf die Landstraße abgebogen sind, fing der Spaß dann erst so richtig an. Meterhohe Schneeverwehungen und richtig schön glatte Straßen, ein Fest für jeden Autofahrer!

Trotz der wiedrigen Umstände sind wir fast pünktlich zum Taufgottesdienst in der Borbyer Kirche aufgetaucht. Der junge Pastor hat einen sehr schönen, kurzen Gottesdienst gemacht, da bringt Kirche fast Spaß.

Anschließend ging es mit der Familie in einem kleinen Auto-Konvoi Richtung Rendsburg, wo wir uns dann den Bauch mit allerlei Antipasti und Pasta vollgeschlagen haben.
Bei einem winterlichen Verdauungsspatziergang durch den Schnee entlang der Eider wurde dann Platz geschaffen für Kaffee und Kuchen....
Daisy

27.12.2009

Weihnachtstour 2009

In diesem Jahr haben Petra und ich uns entschlossen Weihnachten gemeinsam zu verbringen. An Heiligabend sind wir deshalb ganz früh aufgestanden und mit dem Sprinti nach Friedland gedüst.
Trotz der glatten Straßen sind wir beflügelt vom Schnee schon vor Mittag an unserem Ziel angekommen. Leider konnten wir den Vormittag nicht wirklich genießen, da Petra erst einmal zum Bereitschafts-Zahnarzt musste...
Dank der Erste-Hilfe-Maßnahmen der Ärztin konnte Petra die Weihnachtstage auch mit einer entzündeten Zahnwurzel genießen. Das war auch wichtig, da wir ja die ganzen leckeren Sachen in uns reinstopfen wollten!
Nach dem Arztbesuch wurde der schöne, buschige Weihnachtsbaum mit rotem und goldenem Schmuckwerk behängt. Ein wirklich schöner Anblick!
Traditionsmäßig gab es bei den Friedländern an Heiligabend Kartoffelsalat mit Würstchen zum Abendessen. Anschließend wurde der üppig mit Geschenken beladene Weihnachtsbaum geplündert.
Nach der Bescherung wurden die Kartenspiele ausgepackt und mit alle Mann Rommé gespielt. Dabei wurde der ein oder andere selbstgebraute Rhababsi gekippt und diverse Gläser sanfter Engel geschlürft.

Am 1. Weihnachtstag gab es zum Mittag eine feiste Portion Ente mit Rotkohl und Klößen. Zum Nachtisch habe ich auch noch mal den Kochlöffel geschwungen und für die ganze Bagage Crêpes Suzette mit Vanilleeis gemacht.
Feist wie wir waren haben Petra und ich uns mit unserem Berg an Geschenken ins Auto geschleppt und auf den Weg nach Kiel zu Casi, Vonnsi und ihrem Papa Helmut gemacht.
Dank des neuen Teilstücks der A25 sind wir pünktlich zum Kaffee dort aufgeschlagen. Da man auf einem Kaffee bekanntlich schlecht stehen kann, gab es dazu auch noch Waffeln mit heißen Kirschen!
Kurz nach uns kam auch der Rest der buckligen Verwandtschaft aus Rendsburg angereist. So konnten wir die letzten Geschenke für die kleine Marie und meine Eltern loswerden. Auch die letzte Flasche selbstgebrauten Rhababsi haben wir an den Mann bzw. die Yvonne gebracht. Allerdings hat sie nur bis zum späten Abend gehalten...
Da unsere Bäuche noch nicht Rund genug waren, haben Casi und ich noch in der Küche gewirbelt und für alle eine Portion Feldsalat mit warmen Ziegenkäse mit Honig und Thymian als Vorspeise und Stampfkartoffeln mit scharfem Tomatenschmelz und Thunfisch als Hauptgericht gemacht. Die Apfelbeignets zum Dessert wurden allerdings aufgrund der allgemeinen Plautzigkeit gestrichen...
Weihnachten 2009

14.12.2009

Besuch aus Friedland

Am Wochenende waren mal wieder meine Eltern zu Besuch in Hamburg. Ziel des Ausfluges war ein Bummel über den hamburger Weihnachtsmarkt. Zuerst sind wird jedoch noch etwas über die Schanze flaniert und haben uns bei einem Kaffee gestärkt. Das konnten wir auch gut gebrauchen, denn der Weihnachtsmarkt am Rathaus war wie jedes Jahr übervoll mit Menschen. Wir haben uns also einmal über den Markt schieben lassen, die ersten kleinen Schneeflocken bewundert und haben dann noch den schwebenden Weihnachtsmann bestaunt. Danach haben wir uns so einige Leckereien auf dem entspannteren Markt am Jungfernstieg schmecken lassen: Punsch, gebrannte Mandeln, heiße Maronen......... MMMMhhhhhh lecker
Weihnachtsmarkt 2009

09.12.2009

Besuch aus Rendsburg

Am Samstag waren die Petersens endlich mal zu Besuch bei uns in der neuen Wohnung in der Schanze. Nach der blau Weihnachtsfeier musste ich mich schon um 10 aus dem Bettchen quälen und meinen Kater bekämpfen...
Als die kleine Familie dann gegen Mittag ankam, gings für uns 5 gleich los auf den Weihnachtsmarkt nach Ottensen. Leider hat sich das gute Wetter vom Morgen nicht gehalten, sodass wir nach ein paar Minuten weihnachtsmarktluftschnuppern gleich ins Liquid abgebogen sind um uns dort vor dem nasskalten Mistwetter in Sicherheit zu bringen. Nachdem wir uns wieder ein wenig aufgewärmt und gestärkt hatten, gings weiter auf eine kleine Shopping-Tour durch Ottensen und die Schanze, wobei wir uns noch einen kleinen Kirschpunsch auf dem Weg gegönnt haben.

Tina und Lars sind anschließend noch ein wenig alleine weiter gezogen, während wir, Tante Trudi und Onkel Klaus, uns um die kleine Marie gekümmert haben. Zusammen sind wir durch die Wohnung getobt, haben einen fliegenden Teppich gebastelt, Magnetismus entdeckt und Fotografieren gelernt - da waren Mami und Papi ganz schnell vergessen...
marie weinama und babysitting

08.11.2009

Schifffahrt im Operettenhaus

An diesem Wochenende waren Petra und ich zusammen mit unseren Eltern mal wieder in Sachen 'Geburtstagsgutscheine' unterwegs. Wir hatten die extrem schlaue Idee einfach beiden Müttern den Besuch beim Musical "Ich war noch niemals in New York" zu schenken, was wir dann am Samstag Abend in die Tat umgesetzt haben - zwei Fliegen in einem Abwasch, oder so...
Meine Mutter kam schon am Freitag Nachmittag in Hamburg an, wo ich sie direkt nach Ende der Brauereibesichtigung in Empfang nehmen konnte. Ein paar Minuten später konnten wir auch Petra einsammeln und das Wochenende gut gelaunt einläuten.
Um noch ein wenig das nicht ganz so mieserable Wetter zu nutzen, sind wir gleich aufgebrochen und haben noch ein wenig auf der Schanze gebummelt. So konnte ich nebenbei auch gleich noch meinen Shopping-Gutschein vom Geburtstag einlösen: halloooo neue Winterjacke
Diesen Erfolg haben wir dann beim Essen im namendlich passenden Schröders Kartoffelhaus begossen. Nach dem einfachen, aber leckeren Abendessen gings dann noch weiter zum Portugiesen, wo wir bei ein paar Sagrés bestaunen konnten, wie sich St. Pauli daheim durch die zweite Halbzeit mit 2:1 hindurchzitterte.

Am nächsten Morgen haben wir uns im Bacana-Café bei einem leckeren Frühstück reichlich gestärkt, um kurze Zeit später Petras Eltern vom Bahnhof abzuholen.
Alle zusammen sind wir dann in unsere alte Heimat nach Altona gefahren, um dort ein wenig durchs Mercado zu bummeln und uns in der Laundrette ein wenig zu stärken, bis es wieder zurück in die Heimatbasis ging.
Abends haben wir dann Petras Eltern im Etap aufm Kiez eingecheckt und haben die Zeit bis zum Start des Musicals sehr nett im Café Absurd verbracht.

Trotz meiner Skepsis gegenüber der Musik von Udo Jürgens war das Musical für mich und den Rest der Sippe sehr erfrischend! Besonders der schlaksige, urschwule Schiffsjunge mit der schrillsten Lache der Welt und Moppeye (Moppel + Popeye) haben mich fast zum Weinen gebracht vor Lachen...
Die Musik war nicht nur sehr gut in die Handlung eingebunden, sie war auch sehr unaufdringlich und wurde hervorragend durch teilweise bizarre Tanzeinlagen aufgelockert (ein Reisebüro verwandelt sich in eine HoulaHoula Tanzgruppe).
Ich bin auch immer noch fasziniert, wie oft die Darsteller ihre Kostüme gewechselt haben, was teilweise sogar auf der Bühne nahezu unsichtbar geschah!

08.08.2009

Hochzeiten ist schön, aber anstrengend

Am 08.08. war es endlich soweit. Ein halbes Jahr der Vorbereitungen hatte endlich ein Ende. Um 13:30 konnte ich vor der frisch renovierten Südfassade des Standesamtes Altona meine wunderschöne Braut in Empfang nehmen. Zusammen mit vielen Freunden und Verwandten gings ab in das stilvoll eingerichtete Trauzimmer, in dem die (totlangweilige) Standesbeamtin die Eheschließung vollzog (wie es im Beamtendeutsch heißt).

Nach dem förmlichen Akt wurden wir dann standesgemäß mit Musik vor dem Standesamt beglückwünscht. Reis wurde geworfen und meine kleine Nichte Marie hatte noch ein paar Rosenblühten am Start. Das Mutier hatte einen Schausteller mit Laierkasten angeschleppt (keine Ahung wo sie den aufgetrieben hat), der sogar ein paar Karnevalls-Lieder im Repertoire hatte!

Mein Kollege Felix von blau stand uns als Fotograf zur Verfügung und hatte alles fest im Visir. Nach ein paar Gruppenfotos vor dem Standesamt und im Park gings dann für uns als Brautpaar in Richtung Elbe. Felix, Petra und ich haben dann noch ein paar hundert Fotos vor allerlei Kulisse gemacht, bis um 5 Uhr die Hochzeitsfeier im Zum Alten Lotsenhaus in Övelgönne anfing.

In dem wunderschön am Elbstrand gelegenen Restaurant gab es dann zunächst einen Sektempfang mit Fingerfood und anschließend jede Mänge Geschenke fürs Brautpaar. Nach ein paar Reden und einer Vorstellungsrunde konnten wir dann schließlich zum Essen übergehen.
Bei gedämpfter Chillout-Musik, die unser wunderbarer DJ Oliver Knist auflegte, konnten wir uns am besonders leckeren Buffet bedienen. Neben vielen verschiedenen Antipasti gab es noch ein paar warme Gerichte, von denen der Schweinekrustenbraten besonders lecker war. Wer danach noch Appetit hatte konnte sich ander Käseplatte laben oder am Dessert-Buffet schlämmen.

Nachdem uns die sehr gelungene Hochzeitszeitung von meiner Schwägerin Kerstin überreicht wurde, ging dann endlich die Party ab und die Tanzfläche wurde eröffnet.

Um Mitternacht wurde dann endlich die Hochzeitstorte angeschnitten und verputzt, obwohl eigentlich schon alle pappsatt waren. Anschließend gab's noch das obligatorische Werfen des Brautstraußes.

Als danach die Tanzfläche wieder freigegeben wurde, hat unser DJ den rockigen Teil des Abends eröffnet, wodurch der feine Zwirn der tanzenden Gäste in kürzester Zeit schweißnass war. Bis in die späte Nacht hinein wurde noch abgerockt und man konnte sich zwischendurch noch bei einer Grillwurst vom Gasgrill stärken.
hochzeit

29.07.2009

schanze, wir kommen

am wochenende war es soweit, peter ist mit seiner wohnung schon in die schanzenstraße 85 gezogen, unsere 1. gemeinsame wohnung. schmucke altbauwohnung mit stuck, dielenboden, balkon und hamburger schiebetür. dank tatkräftiger unterstützung einiger arbeitskollegen und freunden war das hochschleppen der ganzen möbel und kartons ins 3. obergeschoss auch relativ zügig abgeschlossen. nur beim aufbau hats etwas gehapert....
so langsam wird es auch schon richtig wohnlich und gemütlich, aber bestimmt nur solange, bis dann auch meine ganzen kartons in die wohnung kommen
Wohnung Schanze

19.07.2009

Tennis am Rothenbaum

Heute waren mein Brutier, Petra und Ich bei den Qualifikations-Spielen des German-Open am Hamburger Rothenbaum. Das traditionelle Tournir ist leider nicht mehr Teil der ATP-Tour, trotzdem sind allerlei bekannte Namen aufgestellt.
Wir haben heute die Partien
  • STARACE vs. CANAS
  • CRIVOI vs. MEFFERT
  • GRANOLLERS vs. BRUNKEN
gesehen und waren vor allem vom Spiel des Italieners Starace gegen seinen Argentinischen Gegner Canas begeistert. Ballgefühl pur und Stopps vom feinsten...

Rothenbaum 2009

05.05.2009

1. Mai im Ossiland

Am letzten Wochenende waren Petra und ich in Friedland zu Besuch. Dort gab es den 75. Geburtstag von Opa Werner zu feiern. Den Spass haben wir uns natürlich nicht nehmen lassen und sind am Freitag morgen dem 1. Mai ganz früh aufgebrochen, um mit dem Sprinter über die Autobahn gen Ossiland zu düsen. Dort wurden wir mit perfektem Mai-Wetter belohnt, was uns sehr entgegenkam, da wir im Garten von Petras Eltern zelten wollten.
Auch Petras Schwester Kerstin war mit ihrem "neuen" Freund Kai angereist, mit denen wir viel Spass hatten in den zwei Mai Tagen. Und das obwohl Kai laut Oma Friedel "keine Haare" hat.
Ganz im Gegensatz zu Kai's linker Glatze gab es im Ossiland allerhand NPD-Plakate zu bestaunen! Zum Anlass der Europa-Wahl gab es dort bis auf die auf "gut bürgerlich" gemachten Plakate der Neonazis nichts zu sehen. Warscheinlich enthalten die Wahllisten dort auch nur rechtes Gesocks... ÄTZEND! Leider waren die Plakate so hoch an den Laternen angebracht, dass man sie nicht ohne weiteres schänden konnte. Ich hätte mich sonst gerne dazu bereiterklärt! Auch in der nächsten Ossi-Verwandschaft musste ich das ein oder andere Thor-Steinar-Requisit entdecken, das macht mich echt traurig...
Wir hatten trotzdem viel Spass beim Feiern, Radeln, Spazieren, Grillen und Zelten, auch wenn es des Nächtens so richtig kalt wurde. Ich weiß jetzt, wie sich ein Penner in einer Winternacht bei 3+ Promille fühlen muss... brrrr

75. Geb. Opa

Schwestiers Geburtstag

Anfang April waren Petra und ich in Rendsburg zum Geburtstag feiern eingeladen. Wir haben natürlich dankbar angenommen, das schöne Wetter genossen und wie immer jede Menge Fotos gemacht:
Geburtstag Tina 05.04.09


Falls sich noch jemand fragt, ob wir wirklich miteinander verwand sind:

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15.04.2009

elternzusammenführung

am osterwochenende war es endlich soweit. die elterntiere konnten sich gegenseitig beschnuppern und kennenlernen. hat auch alles super geklappt. wir waren schön essen; in dem restaurant, wo auch die hochzeitsfeier stattfinden wird. das essen war echt sehr lecker! und bei dem super wetter am wochenende waren wir auch viel zu fuß unterwegs, wie die bilder ja beweisen

Ostern 2009